Frühere Einweihung und esoterisches Christentum

GA 97/1907-03-17/p007 ·1907-03-17 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Notizen von einunddreißig Einzelvorträgen mit sechs Fragenbeantwortungen» (Notes of thirty-one single lectures with six question-answerings). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Der unentwickeltste Mensch hat diese vier Glieder. Der Mensch entwickelt sich durch die verschiedenen Verkörperungen hindurch zu immer größerer Vollkommenheit dadurch, daß das Ich an diesen drei Gliedern der Wesenheit arbeitet. Im astralen Leib arbeitet es zuerst an allem, was Kulturfortschritt, logisch wissenschaftliches Lernen ist, was dazu dient, wegzukommen von der tierischen Stufe. Das ist Arbeit des Ich am astralischen Leib. Bei jedem entwickelten Menschen, dessen Ich schon am astralischen Leibe gearbeitet hat, teilt sich dieser in zwei Teile: in den gegebenen und in den Teil, den das Ich erst gemacht hat. Diesen Teil, der immer größer und größer wird, je weiter der Mensch vorwärtsdringt, bezeichnet man mit Manas oder Geistselbst. Die christliche Esoterik bezeichnet diesen Teil als den Heiligen Geist, im Gegensatz zu dem Geiste, dem ungeläuterten und ungeheiligten Teile des astralischen Leibes. Somit kennen wir das fünfte Glied.

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