Frühere Einweihung und esoterisches Christentum

GA 97/1907-03-17/p008 ·1907-03-17 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Notizen von einunddreißig Einzelvorträgen mit sechs Fragenbeantwortungen» (Notes of thirty-one single lectures with six question-answerings). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Nun kann das Ich aber auch in den dichteren Ätherleib hineinarbeiten. In einer gewissen Weise geschieht dies schon bei dem gewöhnlichen Menschen, das heißt unbewußt. Schon öfters wurde gesagt, wie man unterscheiden muß zwischen der Arbeit am astralischen Leib und am Ätherleib: erstere läßt sich - in der Raschheit des Fortschrittes gegenüber der letzteren - mit der Bewegung des Minutenzeigers gegenüber der des Stundenzeigers vergleichen. Wenn der Mensch sich dem Eindruck eines erhabenen Kunstwerkes hingibt, dann wirkt ein solches Kunstwerk umgestaltend auf Lebens- und Bewußtseinsleib. Jeder große künstlerische Impuls übt diese Wirkung aus. Am stärksten ist die Wirkung religiöser Impulse, welche die Religionsstifter in die Welt gebracht haben, die das Ich auf das Ewige hin richten. Das hellseherische Auge kann es sehen, wenn der Ätherleib eines Menschen immer schöner und reiner wird.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/97/1907-03-17/p008.json
Cite: GA 97/1907-03-17/p008 · edition original