{"corpus":"steiner","locus":"GA 97/1907-03-17/p013","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Wenn Sie verstanden haben, wie diese sieben Glieder der menschlichen Natur zusarnmenhängen, so werden Sie auch verstehen, wie nun die Einweihung in alten Zeiten vor Christus war und wie diese Einweihung war, nachdem der Christus Jesus auf Erden erschienen war. Wenn der Mensch schläft, dann liegen im Bett nur der physische und der Ätherleib, der astralische Leib ist draußen. Wenn der Mensch stirbt, laßt er den physischen Leib zurück, und heraus hebt sich der Teil, den er vom physischen Leib schon umgestaltet hat, Kräfte, keine Stoffe. Sehr wenig ist das, was der Mensch da mitnimmt. Es ist aber doch das, was in einer neuen Inkarnation dazu dient, den neuen physischen Leib zu formen. Der Materialismus nennt diesen Teil «Permanentes Atom». Zunächst dringt dieser Teil heraus, den der Mensch vom physischen Leib selbst umgewandelt hat, heraus dringt der Ätherleib, heraus der Bewußtseinsleib, heraus das Ich. Nach einiger Zeit löst sich der Teil des Ätherleibes los, an dem der Mensch noch nicht gearbeitet hat. So geht der Mensch in das Kamaloka ein, den Ort der Läuterung. Nach einiger Zeit löst sich vom astralischen Leib auch das los, woran das Ich noch nicht gearbeitet hat. Es kommt dann die Zeit, wo am Menschen von den drei Leibern nur das noch haftet, was das Ich selbst erarbeitet hat. Das geht durch das Geistgebiet hindurch. Es ist der ewige Wesenskern des Menschen. Dieser wird immer größer, je mehr das Ich erarbeitet hat.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Frühere Einweihung und esoterisches Christentum","site_heading":null,"date":"1907-03-17","location":null,"word_count":237,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/97/1907-03-17/p013","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/97/1907-03-17/p013"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/97/1907-03-17/p013","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"listeners_notes","scope":"volume","note":"Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word.","evidence":"Notizen von einunddreißig Einzelvorträgen mit sechs Fragenbeantwortungen","evidence_translation":"Notes of thirty-one single lectures with six question-answerings","evidence_source":"Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one."},"also_served_as":{"lectures":["1907-03-17_02"],"note":"The identical text is also served under the loci listed here. They are the SAME witness under different ids, not independent attestations: do not cite two of them as corroborating each other."}}