Frühere Einweihung und esoterisches Christentum
Es wird in den Evangelien davon gesprochen, daß der Christus Jesus Dämonen austreibt. Dämonen gibt es nur, solange der Mensch nicht frei geworden ist, solange er diesen Geist der Weisheit noch nicht aufgenommen hat. Der Mensch ist ganz gespickt mit allerlei Wesenheiten, die in seinen niederen Gliedern aus- und einfluten. Wir nennen sie Schemen, Spektren, Gespenster, Dämonen. Wenn wir einen trivialen Vergleich nehmen wollen: es ist so, wie beim Käse die Maden aus- und einwandern. Indem sich der Christus Jesus als den Geist hinstellt, der die Dämonen austreibt, gibt er sich als den Geist der Freiheit zu erkennen. Austreiben kann man die Dämonen nur, indem man den einen Geist gegen den andern aufruft, den Geist der Freiheit gegen alle andern Geister.