Das Pfingstfest des Seelischen Zusammenstrebens und des Arbeitens an der Vergeistigung der Welt

GA 98/1908-06-07/p017 ·1908-06-07 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Hörernotizen von achtzehn Vorträgen» (Listeners' notes of eighteen lectures). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Die Tiere haben ihr Ich in der Astralwelt. Es ist das so, wie wenn der Mensch hinter einer Wand mit zehn Löchern stände und da seine zehn Finger hindurchsteckte. Der Mensch ist dann nicht zu sehen, aber jeder Vernünftige würde schließen: da ist eine Zentralgewalt dahinter, die zu den zehn Fingern gehört. So ist es mit dem Gruppen-Ich. Die einzelnen Tiere sind bloß die Glieder. Das, wozu sie gehören, ist in der astralischen Welt. Diese Tier-Iche sind nicht menschenähnlich, obwohl, geistig angesehen, sie sich wohl miteinander vergleichen lassen, denn ein Tier-Gruppen-Ich ist eine sehr, sehr weise Wesenheit. Der Mensch als individuelle Seele ist noch lange nicht so weise. Denken wir nur zum Beispiel an gewisse Vogelarten: welche Weisheit liegt darin, daß sie in ganz bestimmten Höhen und in ganz bestimmten Richtungen dahinziehen, um dem Winter zu entgehen und im Frühling auf anderen Wegen wieder zurückzukehren. Da erkennen wir in diesem Vogelflug weise Wirkungskräfte der Gruppen-Iche. Wir können sie überall im Tierreich finden.

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