Elementarwesenheiten und Andere Höhere Geistige Wesenheiten — Geistige Wesen der Naturreiche
Wenn wir öfter schon betont haben, daß die geisteswissenschaftliche Weltanschauung nicht nur etwas Abstraktes, Begriffliches bleiben soll, nicht nur etwas bleiben soll, was wir in Feieraugenblicken des Lebens zur Befriedigung unserer inneren Seelenbedürfnisse als unsere Weltanschauung hinstellen, sondern daß sie etwas sein soll, was tief eingreift in unser ganzes Leben und Sein, in unser Wirken vom Morgen bis zum Abend, so wird uns das ganz besonders anschaulich, wenn wir die Beziehungen und Verhältnisse von geistigen Wesen und der geistigen Welt überhaupt, die immer um uns herum sind, zu uns, zu diesem unserem Leben ins Auge fassen. Sozusagen wird dem Menschen die Physiognomie des äußeren Lebens erst dann verständlich, wenn er hineinblicken kann in dasjenige, was aus der geistigen Welt heraus diese Physiognomie des Daseins bewirkt. So, wie wir einen Menschen seiner Physiognomie nach erst ganz anfangen zu verstehen, wenn wir seine Seele kennen, wie wir dann seinen Blick zu deuten wissen, seine Mienen zu erklären wissen, so wird uns auch die äußere Welt in ihren großen und kleinen Erscheinungen begreiflich, wenn wir die geistigen Untergründe kennenlernen. Wir können uns ja da schon sehr viel verständlich machen, wenn wir mit dem durch die Geisteswissenschaft geschärften Blick das Leben auf Schritt und Tritt verfolgen und betrachten.
Cite:
GA 98/elemental_beings_and_other_higher_spiritual_beings/p003 · edition original