Elementarwesenheiten und Andere Höhere Geistige Wesenheiten — Geistige Wesen der Naturreiche
So entstehen die Kulturen im Dunkel der Verborgenheit, so bilden sie sich, so treten sie dann aus der Finsternis hervor. Und dieses Bewußtsein können wir in unser Gefühl aufnehmen, daß diese geisteswissenschaftliche Bewegung wirklich zu etwas Ähnlichem berufen ist wie die erste christliche Bewegung. Mag sie zunächst ein noch so unterirdisches Dasein führen, mögen diejenigen, die in oberirdischen Welten ganz andere Gedanken haben, sich noch so sehr als die Maßgebenden betrachten, in einigen Jahrhunderten wird die Sache sich geändert haben. Da wird der Anthroposoph das Gefühl haben, daß er das hinauftragen wird ins Licht, was heute im Unterirdischen waltet; daß er die geisteswissenschaftlichen Gedanken tragen wird, wie die ersten Christen ihre Kultur getragen haben aus den Katakomben hinauf nach oben. Solches Bewußtsein gibt uns die Kraft und die Möglichkeit, Geist-Erkenntnis in unser Seelenleben aufzunehmen. In solchen Gefühlen wollen wir hinausgehen, um uns wieder in solchen Gefühlen zusammenzufinden. Wir wollen nicht Abstraktionen treiben, sondern etwas, was der Nerv unseres Lebens werden kann. So wollen wir dasjenige, was wir hören aus höheren Welten, in unsere Seelen gießen. Wir wollen uns mit Kraft ausstatten und ein wenig gedenken, daß der geisteswissenschaftliche Gedanke uns so ans Herz gewachsen sein soll, daß, wenn wir auch eine Weile getrennt sind, wir doch im Geistigen zusammen sind. Und dieses Gefühl soll uns wiederum zusammenführen!
Cite:
GA 98/elemental_beings_and_other_higher_spiritual_beings/p039 · edition original