Erden- und Menschenentwickelung
Aber das menschliche Ich kann sich nur langsam in die Hand nehmen. Am Anfang, als die Leiblichkeit mit dem Ich befruchtet wurde, da hätte das Ich seine Entwickelung noch nicht in die Hand nehmen können. Wenn wir diese ganze Entwickelung der Erde verfolgen, so sehen wir die Erde zuerst im Wärmezustand. Da war sie noch nicht getrennt von den anderen Planeten, die in ihr System gehören. Die Physik kennt auch diesen Ausgangspunkt, aber nur in physischer Weise. Sie spricht von einem toten Gasball. Aber woher dann das Leben kommt, das beantwortet sie nicht. Man veranschaulicht die Entstehung eines Planetensystems mit einem Tropfen Öl auf Wasser; zwischen den Tropfen schiebt man eine Karte, die man mit einer Nadel dreht. Da lösen sich auch kleine Tropfen ab. Die das Experiment machen, vergessen aber, daß sie da stehen und drehen. Wie ohne sie das Experiment zustande kommt, sagen sie nicht. Geistige Wesenheiten waren verknüpft mit diesem gasförmigen Körper, mit der Wärmematerie. Die Gründe, warum sich die Planeten herausgeballt haben, sind darin zu suchen, daß auf unserer Erde sich nicht nur Menschen entwickelten, sondern auch Wesen, die höher und tiefer stehen als die Menschen. Auf dem alten Saturn waren schon Wesenheiten, die dort ihre Menschheitsstufe durchmachten. Die sind heute weit über die Menschheitsstufe hinausgeschritten. Feuergeister auf der Sonne sind heute um zwei Stufen höher, Mondmenschen um eine Stufe höher als die Menschen. Die Menschen auf dem Saturn waren die Geister der Persönlichkeit, aber damals lebten dort zugleich noch höhere Wesen, die noch früher Menschen gewesen waren. Alle diese Wesen bleiben in Verbindung mit dem Planetensystem.
Cite:
GA 98/the_development_of_the_earth_and_humanity/p014 · edition original