Erden- und Menschenentwickelung

GA 98/the_development_of_the_earth_and_humanity/p015 ·1908-03-17 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Hörernotizen von achtzehn Vorträgen» (Listeners' notes of eighteen lectures). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Die Sonne trennte sich von der Erde, weil mit ihr verbunden waren höhere Wesenheiten, die einen anderen Schauplatz brauchten. Wären sie bei der Erde geblieben, sie wären aufgehalten worden in ihrer Entwickelung. Sie brauchten das rasche Tempo. Nun waren nicht nur solche Wesenheiten, die die Sonne brauchten, vorhanden, sondern die verschiedensten Wesen auf den verschiedensten Entwickelungsstufen. Einige drängten für sich den Uranus ab, für gewisse Wesenheiten entstand der Saturn. Ein anderer Schauplatz war der Jupiter geworden. Er entstand, als die Erde schon aufleuchtete. So gliederte sich Schauplatz um Schauplatz ab, nach dem Bedürfnis der geistigen Wesenheiten. Als die Sonne sich abspaltete, nahm sie gewisse Wesenheiten mit, die mit der Erde nicht hätten verbunden bleiben können, die aber das ganz rasche Tempo der Sonne noch nicht mitmachen konnten. Diese Wesenheiten waren erhabener als die Menschen, aber noch nicht so reif wie die anderen Wesenheiten der Sonne. Da splitterte die Sonne Planeten für diese Wesen ab: Merkur und Venus, deren Wesenheiten zwischen Erden- und Sonnenwesenheiten standen. Diese Wesenheiten sind es auch, die die Entwickelung des Ich lenkten und leiteten, als das Ich es selbst noch nicht konnte. Das Ich zu entwickeln, ist die Mission der Erdenentwickelung. Erst wenn das Christentum seine reifsten Früchte zeitigt, erreichen die Menschen ihre Stufe. Die Venuswesenheiten wirkten durch die astralische oder devachanische Welt, oder verkörperten sich in Menschen und wurden ihre Führer. Auf eine dem Menschen unbewußte Weise legten sie den Keim zur Weiterentwickelung in die Menschen. Von einem anderen Gesichtspunkte aus heißen sie die luziferischen Wesenheiten. Die Merkurwesen standen auch in Verbindung mit der Erdenentwickelung. Sie waren die ersten großen Lehrer in den Mysterien. Sie leiteten im Geheimen den Unterricht der ältesten Eingeweihten. Während die Venuswesen eine sehr lange Lebenszeit haben, wissen die Merkurwesen überhaupt nichts von Geburt und Tod, weil sie Budhi entwickelt haben. Ihr Bewußtsein dauert durch Geburt und Tod voll an.

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