Die Elementarreiche, ihre Wesensarten und ihre Wirkungen

GA 98/the_elemental_kingdoms_of_nature/p009 ·1907-12-04 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Hörernotizen von achtzehn Vorträgen» (Listeners' notes of eighteen lectures). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Nun haben wir schon hier kennengelernt die verschiedene Art, wie wir die Ausdrücke «astralisch» und so weiter anwenden müssen. Wir kommen erst zu einem durchgreifenden Verständnis, wenn wir uns klar sind, daß die Dinge sich nicht umherschieben lassen wie Figuren auf dem Schachbrett. Wenn wir nun den Menschen selbst betrachten, so müssen wir diesen Menschen in der folgenden Weise ansehen. Wir haben den physischen Leib, den Äther- und Astralleib und das Ich. Öfter ist es hier schon betont worden, daß es darauf ankommt, daß wir uns über das Verhältnis der vier Glieder nicht im Unklaren sind. Man denkt leicht, der physische Leib sei der unvollkommenste und der niedrigste. In einer gewissen Beziehung aber ist er der vollkommenste, denn er hat vier aufeinanderfolgende Entwickelungsstufen durchgemacht: auf dem Saturn, der Sonne, dem Monde und der Erde. Der Ätherleib hat nur drei Grade der Vollkommenheit erreicht, er kam erst auf der Sonne zum physischen Leib hinzu; er soll einst höher steigen, obwohl er heute noch nicht so vollkommen ist wie der physische Leib. Der astralische Leib kam erst auf dem Mond hinzu, er hat nur einen zweifachen Vollkommenheitsgrad erreicht. Das Ich ist das «Baby» unter den vier Gliedern des Menschen, es ist erst auf der Erde hinzugekommen, es steht erst im Anfang seiner Entwikkelung; es wirkt fortwährend korrumpierend auf die anderen Leiber. Wer als Anatom den wunderbar organisierten physischen Körper betrachtet, der staunt über die Vollkommenheit des Herzens und des Gehirns. Wie unvollkommen sind dagegen die Begierden, die Triebe des Ich! Das Ich hat Begierde nach Wein, Bier und so weiter, die zerstörend wirken das ganze Leben hindurch, und doch hält der physische Leib jahrzehntelang stand gegen diese Angriffe. Nun müssen wir uns einmal klarmachen, wie das Ich hineingearbeitet worden ist in den physischen Leib und wie dieser zuerst entstanden ist.

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