Die Elementarreiche, ihre Wesensarten und ihre Wirkungen
Was tut die pflanzliche Welt? - Wie es mit der Pflanze ist, darauf kommen Sie, wenn Sie sich folgendes genau überlegen. Es ist Ihnen immer gesagt worden, daß das Ich an den anderen Leibern arbeitet und den Astralleib umgestaltet zum Geistselbst. In demselben Maße, wie das geschieht, fließen die Gesetze des Pflanzenreichs in das Nervensystem des Menschen ein. Wenn der Mensch die nächste Stufe des Hellsehens erreicht, so fließen die Gesetze des Tierreichs in sein Drüsensystem ein, und wenn der Mensch umgestaltend am physischen Leibe arbeitet, so fließen die Gesetze des Menschenreichs selbst in den menschlichen Leib ein. Das ist alles für den Wachzustand gedacht und für die Zustände des höheren hellseherischen Bewußtseins. Der Mensch ist also jetzt auf der Stufe angelangt, wo das Ich die Gesetze des Mineralreichs einströmen läßt in das Blut. Das kann das Ich nur im Wachzustande, dann nur kommen die mineralischen Gesetze in das Blut. Wenn der Mensch schläft, muß auch das Blut versorgt werden. Und weil an diesem Blute gearbeitet worden ist durch vier Stufen hindurch, so müssen drei andere Gewalten eintreten. Zunächst eine Gewalt, die am nächsten verwandt ist der Art und Weise, wie das Ich hineinarbeitet in das Blut; diese Gewalt ist eine, die nicht bis zum physischen Plan herabgestiegen ist. Das Blut würde absterben, wenn nicht ein anderes Ich daran arbeitete, während der Mensch schläft. Ein anderes Ich, das oben auf dem Astralplan geblieben ist, das greift ein und übernimmt einstweilen die Arbeit an dem Blute. Wenn wir das menschliche Blut, diesen «besonderen Saft» betrachten, so wirkt während des Wachens ein das Ich des Menschen auf dem physischen Plan, in der Nacht wirkt auf das Blut ein Ich, das auf dem Astralplan ist. Es gibt solche Iche.
Cite:
GA 98/the_elemental_kingdoms_of_nature/p024 · edition original