Die Elementarreiche, ihre Wesensarten und ihre Wirkungen

GA 98/the_elemental_kingdoms_of_nature/p029 ·1907-12-04 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Hörernotizen von achtzehn Vorträgen» (Listeners' notes of eighteen lectures). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Es gibt ebenso ein erstes Elementarreich, und das gibt den Mineralien die Gestalt. Die Tiere haben ihre Triebgestalt von den Wesenheiten des dritten Elementarreiches. Die Blätter und so weiter der Pflanzen werden von dem zweiten Elementarreich gestaltet; es arbeitet hauptsächlich in Wiederholungen. Die Gestaltungskräfte der Mineralien, die aus dem Gestaltlosen herauswirken, die sind im höheren Devachan zu finden. Diese drei Elementarreiche durchdringen sich, strömen ineinander. Wer sich alles getrennt vorstellt, kann nie zu realen Vorstellungen kommen. Im Pflanzenreich haben Sie Pflanzenreich und Mineralreich, im Tierreich haben Sie Tierreich, Pflanzenreich und Mineralreich ineinandergeschoben. Beim Menschen kommt noch das Ich hinzu. Mit dem Einziehen des Ich ist erst auf der Erde das Menschenreich entstanden. Das Ich macht erst den Menschen zum Menschen; es findet seinen Ausdruck im Blute. Das Ich kann aber erst das Mineralreich erkennend durchdringen; es muß die anderen Reiche den Wesen der Elementarreiche überlassen. Im Mineralreich steckt außer dem Mineralreich auch noch das erste Elementarreich, daher haben wir ein gestaltetes Mineralreich. Die Pflanze ist nur eine gestaltete Pflanze durch das zweite Elementarreich, sonst wäre sie kugelförmig. Das Tier ist mit Trieben und so weiter ausgestattet, weil außerdem noch das dritte Elementarreich hinzukommt. Unsere Welt ist etwas, was ineinandergeschoben ist; nur wenn wir unsere Begriffe flüssig machen, kommen wir allmählich dahin, die Sache zu begreifen.

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