Des Menschen Verhältnis zur Natur
Also wenn wir die Minerale um uns herum anschauen, so sind das vorgeschobene Wesenheiten, die wie unsere Nägel herausragen aus dem Organismus, also von den Wesenheiten herausragen, zu denen sie gehören und die in bezug auf ihr Ich in höheren Welten sind. Wie Sie hier Ihre Nägel haben, so haben diese Wesenheiten ihre Glieder, die sie ausstrecken, zuerst in die untere devachanische Welt, dann in die astralische Welt und dann wachsen ihnen noch unten Nägel: die Mineralien auf der Erde. Wenn Sie also ein Mineral ansehen, müssen Sie nicht glauben, daß dieses eine Mineral ein Ich hat, sondern da gehören viele verwandte Mineralien zusammen zu einem gemeinschaftlichen Ich. Es sind wenige solche Mineralpersönlichkeiten oben auf dem devachanischen Plan. - Die Pflanze unterscheidet sich von dem Mineral dadurch, daß sie auf dem physischen Plan ihren physischen Leib hat und auch noch ihren Ätherleib. In der astralischen Welt hat sie ihren astralischen Leib und auf dem Devachanplan hat sie ihr Ich. Das Ich ist also bei der Pflanze um eine Stufe tiefer als beim Mineral, so daß man auf dem unteren Devachanplan Wesenheiten begegnet, die wieder als ihr niederstes Glied die Pflanze haben. - Beim Tier ist das so, daß es seinen physischen Leib, seinen Ätherleib und seinen astralischen Leib, alles auf dem physischen Plan hat, hier in der physischen Welt, und sein Ich in der astralischen Welt. Alle Tiere, die zu einer Gattung gehören, alle Löwen, haben nicht jeder für sich ein Ich, sondern ein gemeinschaftliches Ich. Man nennt dieses Ich auch Gruppen-Ich der Tiere. Der Mensch unterscheidet sich von den Tieren dadurch, daß er auch noch sein Ich auf dem physischen Plan hat.
Cite:
GA 98/the_relation_of_the_human_being_to_nature/p007 · edition original