Die Zusammenhänge der Welten und Wesen

GA 98/the_relationship_between_worlds_and_beings/p010 ·1908-04-29 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Hörernotizen von achtzehn Vorträgen» (Listeners' notes of eighteen lectures). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Jetzt wird es uns leicht einzusehen, daß diese Wesenheiten immer leitende, führende Wesenheiten für das menschliche Ich sind. Sie unterbrechen auch ihre Führung nicht, wenn das Ich von neuem inkarniert wird. Das Ich wird reguliert und geleitet von solchen Wesenheiten. Daher ist der naive Glaube nicht ohne Grund, daß es eine das höhere Ich behütende Wesenheit gäbe. Wir wissen aber, daß diese Wesenheiten, die wir als Engel bezeichnen, auf dem Monde selbst noch Menschen waren. Aus Menschen haben sie sich hinaufentwickelt. Das können Sie daraus leicht begreifen, daß der Mensch auf dem Wege ist, selbst ein solches Wesen zu werden; und auf dem Jupiter wird er es sein. So ist dasjenige im Menschen, was heute sich zu einem höheren Dasein hinaufarbeitet, auf dem Wege, ein solches Wesen zu werden. Er ist dann gleichartiger Natur mit solchen Engelwesen. Da sehen wir tief hinein in die geistige Weltentwickelung. Was wir aber als solche Namen vor uns haben, müssen wir nicht als etwas Bleibendes betrachten, sondern es sind nur Rangstufen.

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