Die Zusammenhänge der Welten und Wesen

GA 98/the_relationship_between_worlds_and_beings/p021 ·1908-04-29 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Hörernotizen von achtzehn Vorträgen» (Listeners' notes of eighteen lectures). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Wollen wir aber das Leben und Werden der Erde selbst betrachten, so müssen wir zu den Gewalten zurückgehen. Sie haben nichts zu tun mit den einzelnen Menschen, sondern mit dem Werden des Planeten. Solche Gewalten haben wir in den Sonnen- und Mondkräften in uns. Wir wissen, daß die Menschheit als solche unter dem Einfluß dieser Sonnen- und Mondkräfte steht. Würden nur die Sonnenkräfte wirken, die warmen, feurigen, lichtspendenden Sonnenkräfte, so würde der Mensch sich rasch entwickeln, würde sich in einem Leben überstürzen. Die verzögernde Kraft liegt in den Mondkräften; die Mondeskräfte zwingen ihn in die Form hinein. Würden sie allein wirken, so würde der Mensch nur einmal leben, nur eine Inkarnation haben; er würde ersterben, in der Form mumifiziert werden. Die Erde würde bedeckt sein mit Statuen. Würden nur die Sonnenkräfte wirken, so würde der Mensch auch nur eine Inkarnation durchmachen, aber in dieser einen Inkarnation alles durchleben, was er sonst in unzähligen Inkarnationen durchleben würde.

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