Die Zusammenhänge der Welten und Wesen

GA 98/the_relationship_between_worlds_and_beings/p030 ·1908-04-29 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Hörernotizen von achtzehn Vorträgen» (Listeners' notes of eighteen lectures). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Es ist das eine sehr gescheite Schlußfolgerung. Ebensogut könnte man sagen: Zwei Menschen vor einer Bank zählen das Geld, das herein- und hinausgetragen wird; es ist gleich viel; also gibt es in der Bank keine Beamten. - Sind aber nicht trotzdem Beamte notwendig, die alles besorgen? Auf derselben Stufe steht die Ansicht jenes Psychologen und ein großer Teil dessen, was heute als Wissenschaft figuriert. Wohin eine geistige Kultur führen würde, die so kurz denkt, das kann sich ein jeder vorstellen, der die Sache nur etwas ins Auge faßt. Es ist notwendig, das geistige Wissen zu haben, denn hier ist der einzige wirkliche Impuls für die Entwickelung der Menschheit gegeben. Wenn der Mensch nicht hinter die Erscheinungen kommt, ist die Welt nicht zu begreifen. Man muß zu den großen, umfassenden Gesetzen kommen, zu den Zusammenhängen der Wesen und Welten.

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