Zweiter Vortrag

GA 99/1907-05-25/p013 ·1907-05-25 · original (original)
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Wenn Sie sich den physischen Leib wegdenken könnten, würden Sie den Ätherleib, namentlich in den oberen Partien, ziemlich ähnlich dem physischen Leib sehen. Diese Ähnlichkeit geht aber nur bis zur Mitte des Körpers, denn der Ätherleib weist doch eine große Verschiedenheit gegenüber dem physischen Leib auf. Das werden Sie begreifen, wenn ich Ihnen sage, daß der Ätherleib beim Manne weiblich und beim Weibe männlich ist. Ohne diese Erkenntnis wird einem im praktischen Leben vieles unbegreiflich bleiben. Im übrigen erscheint er wie eine Lichtgestalt und ragt überall, in allen Teilen etwas, aber nur wenig, über den physischen Körper hinaus. Diesen Ätherleib hat der Mensch mit der Pflanzenwelt gemeinsam.

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