Dritter Vortrag

GA 99/1907-05-26/p004 ·1907-05-26 · original (original)
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Wenn der Mensch in Schlaf versinkt, dann zieht sich gleichsam alles, was Astralleib, Ich und das, was das Ich im Astralleib gearbeitet hat, heraus aus dem physischen und dem Ätherleib. Wenn Sie hellsehend den schlafenden Menschen betrachten, dann haben Sie im Bette liegend den physischen und den Ätherleib. Diese zwei Glieder bleiben in dem Zusammenhang, in dem sie sonst auch sind, während der Astralleib alles, was höhergliedrig ist, herauszieht, so daß man hellsehend verfolgen kann, wie im Einschlafen der Astralleib in einem gewissen Licht sich aus den erstgenannten zwei Leibern herauszieht. Wenn dieser Zustand noch genauer beschrieben werden soll, muß man sagen, daß der Astralleib bei dem heutigen Menschen gegliedert erscheint durch mannigfache Strömungen und Licht-Erglänzungen, und wenn man diese summarisch anschaut, so sieht das Ganze aus wie zwei ineinandergeschlungene Spiralen, gleichsam wie zwei ineinandergeschlungene 6Zahlen, von denen sich die eine in den physischen Leib hinein verliert, die andere aber weit hinaus wie ein Kometenschweif in den Kosmos sich erstreckt. Es werden nur diese beiden Schweife des Astralleibes sehr bald unsichtbar in ihrer weiteren Verbreitung, so daß die Erscheinung dann mit der Form eines Eies sich vergleichen läßt. Wenn der Mensch wiederum aufwacht, verliert sich der in den Kosmos hinausgehende Schweif, und das Ganze zieht sich wieder hinein in den Äther- und physischen Leib.

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