Dritter Vortrag
Das also ist der schlafende Mensch, der in seinem Astralleib, außerhalb seines physischen und Ätherleibes, lebt. Daß der Mensch in solchen Schlaf versinken muß, hat in der ganzen Natur seine tiefe Berechtigung. Sie dürfen sich nicht vorstellen, daß der Astralleib, wenn er in der Nacht beim Schlaf außerhalb des physischen und Ätherleibes ist, untätig sei und keine Arbeit hätte. Wenn während des Tages der Astralleib im physischen und Ätherleib ist, treffen ihn die Wirkungen von der Außenwelt, die der Mensch erhält durch die eigene Tätigkeit des Astralleibes, durch seine Sinneseindrücke, durch seine Tätigkeit in der physischen Welt. Alles, was der Mensch so erhält an Gefühlen und Empfindungen, alles, was von außen auf ihn einwirkt, setzt sich fort bis zum Astralleib. Das ist der eigentlich empfindende und denkende Teil des Menschen, und der physische Leib und auch das, was im Ätherleib ist, sind nur seine Vermittler, die Instrumente. Alles, was denkt und will, ist im Astralleib. Während der Mensch am Tage in der Außenwelt tätig ist, erhält so der Astralleib fortwährend Eindrücke von der äußeren Welt. Auf der anderen Seite aber halten wir fest, daß der Astralleib der eigentliche Aufbauer vom Äther- und vom physischen Leibe ist. Ebenso, wie der physische Leib in allen seinen Organen herauserstarrt, verhärtet ist aus dem Ätherleib, so ist alles, was im Ätherleib strömt und tätig ist, herausgeboren aus dem Astralleib.