Dritter Vortrag
Würde der Astralleib ständig im Menschen drinnen sein, so würde der starke Einfluß der physischen Welt bald die gesamte Harmonie zerstört haben, die sich der Astralleib aus dem kosmischen Meere mitgebracht hat. Sehr bald würde sich der Mensch durch Krankheit und Ermüdung abnützen. Während des Schlafes zieht sich der Astralleib zurück von den Eindrücken der physischen Welt, die nichts mehr enthält, was Harmonie gibt, und geht ein in die allgemeine Harmonie des Kosmos, aus der er herausgeboren ist. Und so bringt er sich des Morgens die Nachklänge dessen mit, was er an Erneuerung während der Nacht erlebt hat. Es erneuert der Astralleib während jeder Nacht seine Harmonie mit dem großen kosmischen Astralmeere, und so zeigt sich auch dem Hellseher dieser Astralleib gar nicht untätig; er sieht einen Zusammenhang zwischen dem Astralmeere und dem einen kometenähnlichen Schweif des Astralleibes und kann sehen, wie dieser Teil arbeitet an der Fortschaffung der durch die disharmonisierende Welt erzeugten Erschlaffung. Diese Tätigkeit des Astralleibes drückt sich dadurch aus, daß man sich am Morgen gestärkt fühlt. Allerdings muß sich der Astralleib, der während der Nacht in der großen Harmonie gelebt hat, erst wieder hineinfinden in die physische Welt. Deshalb erscheint das größte Gefühl der Stärkung erst einige Stunden später, nachdem der Astralleib wiederum den physischen Leib bezogen hat.