Dritter Vortrag

GA 99/1907-05-26/p013 ·1907-05-26 · original (original)
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Die Trennung des physischen Leibes vom Ätherleib während des Lebens ist sonst nur bei einem Eingeweihten vorhanden; doch gibt es gewisse Augenblicke, wo wie mit einem Ruck der Ätherleib sich löst von dem physischen Leib. Das ist dann der Fall, wenn der Mensch besonders schreckhafte Erlebnisse hat, zum Beispiel bei einem Absturz oder bei der Gefahr des Ertrinkens. Dann findet durch diesen mächtigen Schock eine Art Lösung des Ätherleibes vom physischen Leibe statt. Die Folge davon ist, daß in solchem Augenblick das ganze bisherige Leben wie eine Erinnerung vor der Seele des Menschen steht. Da haben wir ein Analogon für das Erlebnis nach dem Tode.

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