Dritter Vortrag

GA 99/1907-05-26/p016 ·1907-05-26 · original (original)
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Um das Leben des Astralleibes nach seiner Trennung vom Ätherleibe zu verstehen, müssen wir einen Blick tun auf physische Verhältnisse. Im physischen Leben ist es der Astralleib, der sich freut, der leidet, der seine Begierden, Triebe und Wünsche befriedigt durch die Organe des physischen Leibes. Nach dem Tode fehlen ihm diese physischen Instrumente. Der Feinschmecker kann seine Lust an guten Dingen nicht mehr befriedigen, denn die Zunge fehlt ihm; die ist mit dem physischen Leibe fortgegangen. Die Begierde aber bleibt dem Menschen, da diese mit dem Astralleib zusammenhängt, und daraus resultiert der brennende Durst der Kamaloka-Zeit. Kama heißt Begierde, Wunsch; loka wäre der Ort, doch ist es in Wirklichkeit kein Ort, sondern ein Zustand.

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Cite: GA 99/1907-05-26/p016 · edition original