Fünfter Vortrag

GA 99/1907-05-29/p003 ·1907-05-29 · original (original)
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Wir sind in unserer Betrachtung bis zu dem Punkte gekommen, wo der Mensch, indem er heruntersteigt aus den geistigen Regionen, sich umkleider fühlt von einem Ätherleib und dadurch für einen Augenblick eine Art von Vorschau hat, einen Vorblick auf das Leben, das ihn hier erwartet. Wir haben gesehen, was das für Abnormitäten und Zustände für den Menschen hervorrufen kann. Bevor wir nun weiterschreiten, wollen wir eine Frage beantworten, die manchem wichtig erscheinen könnte, wenn er den geistigen Blick hinaufrichtet in das Devachan, die Frage: Wie ist es mit dem Zusammenleben der Menschen zwischen Tod und neuer Geburt? — Wir müssen uns klar sein, daß es nicht bloß hier auf der physischen Erde ein Zusammenleben, ein Miteinandersein der Menschen gibt, sondern auch dort in den höheren Welten. Ganz genau ebenso, wie die Arbeit der Menschen im Geistgebiet hinunterreicht in die physische Welt, so reichen alle die Verhältnisse zwischen Mensch und Mensch, alle ihre Zusammenhänge, alle ihre Beziehungen zueinander, die gesponnen sind hier unten, hinauf in das Gebiet des geistigen Landes.

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Cite: GA 99/1907-05-29/p003 · edition original