Sechster Vortrag

GA 99/1907-05-30/p014 ·1907-05-30 · original (original)
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Mit allen Einzelheiten kann man beobachten, wie das, was in einem Leben an Neigungen vorhanden war, im nächsten Leben am physischen Leibe wirkt. Ein Leben, das die Neigung hat, alles um sich herum zu lieben, das liebevoll auf jedes Wesen eingeht, ein Leben, das Liebe ausgießt, wird in der nächsten Verkörperung einen physischen Leib haben, der lange jung und blühend aussehen wird. Liebe zu allen Wesen, Sympathie-Entwickelung bewirkt einen sich jugendlich erhaltenden physischen Leib. Ein haßerfülltes Leben, das voll Antipathie gegen andere Wesen ist, das an allem herumkritisiert und nörgelt und sich von allem zurückziehen möchte, das bewirkt aus diesen Neigungen heraus einen physischen Leib, der früh altert und Runzeln bekommt. So übertragen sich die Neigungen und Leidenschaften eines Lebens auf das physische Körperleben der nächsten Verkörperung.

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