Dreizehnter Vortrag
Nach diesen Einleitungsworten wollen wir einiges von dem besprechen, was man über die Entwickelung der Menschheit in der Zukunft sagen kann. Wir sind an dem Punkte angelangt, wo die Menschheit am tiefsten in die Materie hinabgestiegen ist, wo sie ihre geistigen Kräfte verwendet zur Konstruktion und Fabrikation von Werkzeugen und Maschinen, die dem persönlichen Leben dienen. Verknüpft damit war ein immer mehr und mehr vor sich gehendes Dichterwerden der Menschheit und der Erde überhaupt. Wir haben gesehen, daß das, was wir heute das Dichteste, das Mineralreich nennen, erst in einem bestimmten Zeitpunkte unserer Entwickelung entstanden ist. Damit ist der Mensch erst eingetreten in seine jetzige irdische Entwickelung. Hand in Hand damit sind die Zweigeschlechtlichkeit und andere Erscheinungen gegangen. Damals, als der Mensch noch nicht eingetreten war in diese physische Entwickelung, die ein Mineralreich hat, da war er auch noch von viel feinerer, weicherer Natur. Nur um eine Vorstellung davon wachzurufen, sei gesagt, wie in dieser alten Zeit, wo noch keine Zweigeschlechtlichkeit existiert hat, die Fortpflanzung des Menschengeschlechtes geschah. Damals brachte der noch zweigeschlechtliche Mensch, der von dünnerer, feinerer Körperlichkeit war, ein anderes Wesen aus sich hervor. Nicht auf die heutige Art geschah das, sondern etwa so, wie in spiritistischen Sitzungen aus dem Medium der Ätherleib irgendeines anderen Wesens hervorgeht. Das gibt Ihnen ungefähr ein Bild dieses Aus-sich-heraus-Materialisierens, wie sich in alter Zeit die Menschheit fortgepflanzt hat: wie ein Hinausdrängen von Menschen, die reif waren, ihre eigene Entwickelung fortzusetzen.