Vierzehnter Vortrag

GA 99/1907-06-06/p008 ·1907-06-06 · original (original)
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Das sind die beiden vorzugsweise für das Abendland gangbaren Wege der esoterischen Schulung. Alles, was mit unserer Kultur und dem Leben, das wir führen und das wir führen müssen, zusammenhängt, alles das wird erhöht und bis zu dem Prinzip der Einweihung erhoben durch die christliche und durch die rosenkreuzerische Schulung. Der rein christliche Weg ist für den heutigen Menschen etwas schwer; daher ist der rosenkreuzerische Weg eingeführt worden für den Menschen, der in der Gegenwart leben muß. Wer den alten, rein christlichen Weg inmitten des modernen Lebens gehen will, der muß die Möglichkeit haben, sich für eine Zeitlang loslösen zu können von dem äußeren Leben, um nachher wieder um so intensiver hineinzutreten in dieses Leben. Den rosenkreuzerischen Weg aber kann ein jeder gehen, in welchem Berufe und in welcher Lebenssphäre er auch stehen mag.

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