{"corpus":"steiner","locus":"GA 103/1908-05-31/p010","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"Two things are needed for this namely, that the human being prepare himself through katharsis and illumination, and then that he open his inner being freely to the spiritual world. In this connection we may liken his inner nature to the female aspect, the outer spiritual to the male. The inner being must be made susceptible of receiving the higher self. When this has happened, then the higher human self streams into him from the spiritual world. One may ask: Where is this higher human self? Is it within the personal man? No, it is not there. On Saturn, Sun and Moon, the higher self was diffused over the entire cosmos. At that time the Cosmic Ego was spread out over all human kind, but now men have to permit it to work upon them. They must permit this Ego to work upon their previously prepared inner natures. This means that the human inner nature, in other words, the astral body has to be cleansed, purified and ennobled and subjected to katharsis, then a person may expect that the external spirit will stream into him for his illumination. That will occur when the human being has been so well prepared that he has subjected his astral body to katharsis, thereby developing his inner organs of perception. The astral body, in any case, has progressed so far that now when it dips down into the ether and physical bodies, illumination or photismos results. What actually occurs is that the astral body imprints its organs upon the ether body, making it possible for the human being to perceive a spiritual world about him; making it possible for his inner being, the astral body, to receive what the ether body is able to offer to it, what the ether body draws out of the entire cosmos, out of the Cosmic Ego.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"XII. The Nature of the Virgin Sophia and of the Holy Spirit","site_heading":null,"date":"1908-05-31","location":null,"word_count":308,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/103/1908-05-31/p010","alignment_confidence":"medium","alignment_reason":"beads:embedding","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Maud B. Monges","identified_edition":"AP1962","book_title":"The Gospel of St. John","publisher":"Anthroposophic Press","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA103/English/AP1962/19080531p01.html","evidence":"lecture_page_line","publisher_note":"The publisher is inferred from the edition code in this lecture's source URL, not stated by the source page. 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Damals war das Ich des Kosmos ausgegossen über den Menschen, und dieses Ich muß der Mensch auf sich wirken lassen. Er muß dieses Ich wirken lassen auf sein vorher präpariertes Inneres. Das heißt: Geläutert und gereinigt, veredelt, der Katharsis unterworfen werden muß des Menschen Inneres, mit anderen Worten, sein Astralleib. Dann kann er erwarten, daß das äußere Geistige zu seiner Erleuchtung in ihn einströmt. Das geschieht, wenn der Mensch so weit vorbereitet ist, daß . er seinen Astralleib der Katharsis unterworfen und dadurch seine inneren Erkenntnisorgane ausgebildet hat. Dann ist der Astralleib, wenn er jetzt untertaucht in den Ätherleib und physischen Leib, unter allen Umständen so weit, daß die Erleuchtung, der Photismos, erfolgt. Das, was wirklich eintritt, ist eben, daß der Astralleib seine Organe abdruckt im Ätherleibe, wodurch dann bewirkt wird, daß der Mensch um sich herum eine geistige Welt wahrnimmt, daß also sein Inneres, der astralische Leib, empfängt, was ihm der Ätherleib zu bieten vermag, was ihm der Ätherleib heraussaugt aus dem ganzen Kosmos, aus dem kosmischen Ich.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":267,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/103/1908-05-31/p010"},{"locus":"GA 103/1908-05-31/p011","passage_number":11,"text":"Die christliche Esoterik nannte diesen gereinigten, geläuterten astralischen Leib, der in dem Augenblick, wo er der Erleuchtung unterworfen ist, nichts von den unreinen Eindrücken der physischen Welt in sich enthält, sondern nur die Erkenntnisorgane der geistigen Welt, die «reine, keusche, weise Jungfrau Sophia». Durch alles das, was der Mensch aufnimmt in der Katharsis, reinigt und läutert er seinen astralischen Leib zur «Jungfrau Sophia». Und der « Jungfrau Sophia » kommt entgegen das kosmische Ich, das Welten-Ich, das die Erleuchtung bewirkt, das also macht, daß der Mensch Licht um sich herum hat, geistiges Licht. Dieses Zweite, das zur « Jungfrau Sophia » hinzukommt, nannte die christliche Esoterik -— und nennt es auch heute noch — den «Heiligen Geist». So daß man im christlich-esoterischen Sinne ganz richtig spricht, wenn man sagt: Der christliche Esoteriker erreicht durch seine Einweihungsvorgänge die Reinigung und Läuterung seines astralischen Leibes; er macht seinen astralischen Leib zur « Jungfrau Sophia » und wird überleuchtet - wenn Sie wollen, können Sie es überschattet nennen — von dem «Heiligen Geiste», von dem kosmischen Welten-Ich. Und der, der also erleuchtet ist, der mit anderen Worten im Sinne der christlichen Esoterik den «Heiligen Geist» in sich aufgenommen hat, redet fortan dann in einem anderen Sinne. Wie redet er? Er redet so, daß es nicht seine Meinung ist, wenn er über Saturn, Sonne, Mond redet, über die verschiedenen Glieder der menschlichen Wesenheit, über die Vorgänge der Weltentwickelung. Seine Ansichten kommen dabei ganz und gar nicht in Betracht. Wenn ein solcher über den Saturn redet, redet der Saturn aus ihm. Wenn er über die Sonne redet, redet die geistige Wesenheit der Sonne aus ihm. Er ist das Instrument; sein Ich ist untergegangen, das heißt für solche Augenblicke unpersönlich geworden, und das kosmische Welten-Ich ist es, das sich seiner als Werkzeug bedient, um durch ihn zu sprechen. Daher darf man bei den wirklichen esoterischen Lehren, die aus der christlichen Esoterik herauskommen, nicht von Ansichten oder Meinungen reden. Das ist im höchsten Sinne des Wortes nicht richtig. Die gibt es da nicht. Derjenige, der im Sinne der christlichen Esoterik mit der richtigen Gesinnung von der Welt spricht, sagt sich: Nicht darauf kommt es an, daß ich den Leuten sage, da waren zwei Pferde draußen, das eine gefällt mir weniger gut, ich glaube, daß das ein faules Pferd ist. Worauf es ankommt, ist, daß ich den anderen die Pferde beschreibe und die Tatsachen wiedergebe! Darum handelt es sich, daß mit Ausschluß jeder persönlichen Meinung das Beobachtete aus der geistigen Welt erzählt wird. In jedem geisteswissenschaftlichen Lehrsystem muß einfach die Tatsachenfolge erzählt werden; das darf mit den Ansichten desjenigen, der da erzählt, gar nichts zu tun haben.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":439,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/103/1908-05-31/p011"}],"english":["GA 103/1908-05-31/p010","GA 103/1908-05-31/p011"],"method":"embedding","confidence":"medium","correspondence":"established","length_check":{"de_words":706,"en_words":770,"ratio":1.09,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["anchors","reader"],"reader_german":["GA 103/1908-05-31/p010"]},"witness_completeness":{"ratio":1.05,"band":"comparable","note":null,"word_count":7995,"original_word_count":7635,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"recorded","translator":"Maud B. 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