{"corpus":"steiner","locus":"GA 105/1908-08-14/p009","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"Let us now pass to the epoch when man first began to enter upon his earthly incarnations. This was in the Lemurian epoch, when, though he did enter a physical body, he had very little connection with the physical world. He had as yet the merest trace of sense organs, and had therefore hardly any perception of the outer world. Man actually passed through a condition at the beginning of his incarnations when his connection with the physical world was very slight; because of this he was all the more at home in the worlds of the spirit. This was also the period when, having passed out of his physical body—not only during sleep but also after death—man entered a world full of spiritual light where he perceived spiritual beings; where, to a certain extent, he drew strength from these beings as he now draws it from the physical world; it was a time when he reached out into the kingdoms above him as he now reaches out into the physical world. His being extended into the kingdom of the Angels, Archangels, and even into higher kingdoms which interpenetrate his own. His consciousness was dim, and only at death did he gain true consciousness. 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Und nun versetzen wir uns einmal zurück in die Zeit, wo der Mensch erst angefangen hat, seine irdischen Inkarnationen anzutreten, in die lemurische Vergangenheit, wo der Mensch zwar in einen physischen Körper untertauchte, aber noch sehr wenig Zusammenhang mit der physischen Welt hatte, wo sein physischer Leib ihm eigentlich noch kaum die Spuren von Sinnesorganen eingegliedert hatte, so daß er also kaum eine Wahrnehmung der äußeren physischen Welt hatte; wo er auch von den physischen Stoffen und Kräften noch wenig brauchte, wo er noch wenig heimisch in der physischen Welt war. Solch einen Zustand, wo der Mensch noch sehr wenige Beziehungen zu der physischen Welt hatte, gab es in der Tat im Beginne der Menscheninkarnationen. Um so mehr aber war er heimisch in den geistigen Welten. Es war das ja zugleich die Zeit, in welcher der Mensch, wenn er herauskam aus seinem physischen Leib - nicht nur im Schlafe, sondern auch nach dem Tode -, eintauchte in eine Welt voll des geistigen Lichtes, wo er eine Welt von geistigen Wesenheiten wahrnahm und gewissermaßen aus diesen geistigen Wesenheiten ebenso seine Kräfte herauszog, wie der Mensch es jetzt aus der physischen Welt tut, wo er sich in die über ihm aufgebauten höheren Reiche ebenso hinausdehnte, wie er heute sich in die physische Welt hineindehnt, wo er sich ausdehnte in die Reiche der Engel und der Erzengel und der höheren Reiche, die in das seinige hineinragten. Es war so, daß der Mensch mit dem Tode erst so recht sein zwar dämmerhaft-dumpfes, aber eben doch sein Bewußtsein erlangte. So lebte er sich hinein, sich geistig ernährend - bildlich gesprochen — von der Anschauung der göttlich-geistigen Wesenheiten. Sein Ich hat sich der Mensch erobert im Laufe der Zeiten, als er durch die verschiedenen Inkarnationen in der äußeren physischen Welt gegangen ist; das hatte er früher nicht.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":365,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/105/1908-08-14/p006"},{"locus":"GA 105/1908-08-14/p007","passage_number":7,"text":"Andere Wesenheiten, von denen wir gesagt haben, daß sie auf früherer Stufe ihre Menschheit durchgemacht haben, hatten das Ich, und der Mensch lernte, indem er diese Wesenheiten anschauen konnte, das Ich kennen; er lernte es im rechten Maße eigentlich erst kennen in der Zeit zwischen Tod und neuer Geburt. Es war so, daß damals der Mensch, wenn er starb, das Gefühl hatte: Jetzt beginne ich erst zu leben, jetzt lebe ich in der Anschauung von göttlich-geistigen Wesenheiten. Und es war tatsächlich so: Je weiter er sich von dem Tode entfernte, je längere Zeit er nach dem 'Tode verlebte, desto höhere Stufen erreichte er, in die Sphären um so höherer Wesenheiten kam er. Immer bewußter und bewußter wurde er, bis eine Zeit kam — zwischen dem Tode und einer neuen Geburt —, wo ihm dasjenige Wesen erschien, das seinem Leben eigentlich erst den rechten Inhalt gegeben hatte, demgegenüber er empfand: aus dem bin ich, dem gehöre ich an. Das war in jener uralten Zeit dasselbe Wesen, das dann später auf der Erde erschien, inkarniert als der Christus. Der Mensch hat zwar in der alten lemurischen Zeit den Christus nicht in einem physischen Leib gesehen, aber er hat ihn in der Mitte zwischen Tod und neuer Geburt gesehen, und so war er seiner teilhaft geworden, er kannte ihn in der geistigen Welt. Und immer näher rückte die Zeit heran, wo der Mensch bewußter wurde in der physischen Welt. Wir wissen, dieses volle Bewußtsein ist erst in der Mitte der atlantischen Zeit eingetreten, aber es geschah stufenweise. Je mehr der Mensch in der physischen Welt bewußt wurde, je mehr er die Keimanlage zum Ich in der physischen Welt hatte, desto weniger reichte sein Bewußtsein nach dem Tode in die höheren Welten hinauf. Zuerst konnte er sich nicht mehr aufschwingen zu dem Anblicke der Christus-Gestalt, er sah nur noch Engel und Erzengel; und später in der atlantischen Zeit ward ihm auch der Anblick der Engel und Erzengel nicht mehr, nur noch den Fortgeschrittenen war dieser Anblick vergönnt. 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