{"corpus":"steiner","locus":"GA 105/1908-08-14/p017","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"Consciousness between death and rebirth darkened more and more, though it was never lost completely; it was never extinguished, though it grew dim. The more affection man developed for the sensible physical world, the more he had to content himself with the vision of lower beings, and the less communion could higher beings have with him. All the beings who were his good companions during the Atlantean epoch, when he was still clairvoyant, disappeared, especially in the period between death and rebirth, and gradually the connecting link between man and those ancient Gods was lost.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Lecture X","site_heading":"Christ's Incarnation and the Transformation of Human Destiny","site_heading_note":"A heading the site wrote for this unit from a summary of it; not in the edition, and not the words of Rudolf Steiner or of the translator. Cite the unit by its title and locus, never by this heading, and do not quote it.","date":"1908-08-14","location":null,"word_count":95,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/105/1908-08-14/p017","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"count_diverges","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"H. 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One or more of the German passages above is likely NOT represented in this translation at all. Do not treat the English as carrying their content: read the German passages directly, and if you need to quote, quote the German. Absence of a phrase from the English here is NOT evidence it is absent from Steiner."},"paired_german":{"status":"paired","german":[{"locus":"GA 105/1908-08-14/p010","passage_number":10,"text":"So erlebt tatsächlich die Seele in einer anderen Welt, die zwischen Tod und Geburt verläuft, ihr Schicksal. Und immer mehr und mehr verdunkelt sich das Bewußtsein, niemals aber vollständig, denn niemals ist das Bewußtsein zwischen Tod und Geburt erloschen. Aber es verdunkelt sich, trivial ausgedrückt: Der Mensch muß sich immer mehr mit dem Anschauen niedrigerer Wesen begnügen, je mehr er die sinnlich-physische Welt liebgewinnt; immer weniger können die höheren Wesen Gemeinschaft mit dem Menschen halten, der Mensch entschlüpft den höheren Wesenheiten. Alle die Wesenheiten, die noch in der atlantischen Zeit, als der Mensch noch hellseherisch war, gute Genossen des Menschen waren, namentlich in der Zeit zwischen Tod und neuer Geburt, sie entschwinden; nach und nach verliert sich das Verbindungsband zwischen dem Menschen und jenen alten Göttern. Wir haben gesehen, wie es noch Nachzügler gab des alten Hellsehens bis hinein in spätere Zeiten der europäischen Kultur, wie es noch Menschen gibt, die sich in gewissen Zuständen ihres Bewußtseins erheben können zu der Anschauung der Götter. Solche Menschen genießen auch nach dem Tode eine um so lebendigere Gemeinschaft mit den Göttern, um so inniger leben sie mit ihnen zusammen. Und das ist nicht nur den Menschen wohl, das ist auch den Göttern wohl, denn die Menschen bringen hinauf das, was sie sich hier in der physischen Welt an Liebe erobert haben. Die Götter empfangen das als Opfer zurück, was die Menschen in der physischen Welt als Liebe empfangen. Aber immer weniger sind die Menschen geeignet dazu, weil sie die physische Welt immer lieber gewinnen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":252,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/105/1908-08-14/p010"},{"locus":"GA 105/1908-08-14/p011","passage_number":11,"text":"Und für die Seelen derer, die in den Gegenden leben, aus denen die germanischen Völker hervorgegangen sind, ist es so, daß sie nach und nach nur selten zwischen Tod und Geburt des Anblicks der Götter teilhaft werden, daß die Götter nur wenig Gemeinschaft haben mit ihnen. Dadurch entwickelt sich eine gewisse Grundstimmung, eine gewisse Empfindung, daß die Götter den Zusammenhalt, die Herrschaft über die Erde verlieren, die sie ja selbst geschaffen haben. Und aus dieser Empfindung heraus fließt die Vorstellung von der Götterdämmerung. Das ist der wirkliche Grund für die Darstellung der Götterdämmerung: Die Götter müssen sich von der Welt, die sie selbst geschaffen haben, sozusagen zurückziehen. Sie, die selbst noch in der atlantischen Zeit herabgestiegen sind in den Leib vorzüglicher Menschen und die höheren Geheimnisse in den atlantischen Mysterien gelehrt haben, sie mußten sich nach und nach zurückziehen, und es war ihnen nur noch möglich, dadurch mit der physischen Welt in eine Berührung zu kommen, daß sie die fortgeschrittensten Menschen zu ihrem Werkzeug, zu ihrer Hülle machten. Es kam durchaus in der nachatlantischen Zeit vor, und diejenigen, die eingeweiht waren in die alten Druidenmysterien, wissen es, daß zum Beispiel eine uralte atlantische Individualität, die man immer als Sig bezeichnet hat, noch lange nach der atlantischen Katastrophe in der mannigfachsten Weise in den Leibern der europäischen Menschen erschien, und alle die Namen, die sich erhalten haben als Sigfried, Sigurd, die sollen nur exoterisch darauf hindeuten, daß eine alte Individualität immer wieder da war, zuletzt nur noch wahrnehmbar und sichtbar für die in die Mysterien Eingeweihten. Die verbanden sich mit einem solchen höheren Eingeweihten, und immer mehr wurde es notwendig, je mehr wir in unsere Zeit hereinkommen, daß eine solche Individualität sich diejenigen aufsuchte, die schon durch viele Inkarnationen hindurchgegangen und dadurch geläuterte Menschen waren.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":294,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/105/1908-08-14/p011"},{"locus":"GA 105/1908-08-14/p012","passage_number":12,"text":"Nunmehr müssen wir, um unsere Zeit vollständig verstehen zu können, den Rand eines großen Geheimnisses berühren, das uns vieles von dem, was sich in unserer Kultur zugetragen hat, verständlich macht. Wir wenden den Blick zunächst noch einmal auf den Mittelpunkt der atlantischen Entwickelung zurück, wo der Mensch, man könnte sagen, zuerst eröffnet erhalten hat die physische Welt. Das war eine Art von Kreuzweg für die Götter, für diejenigen, die in höheren Regionen die alten Genossen der Menschen waren. Der Mensch war aus geistigen Höhen herabgestiegen, immer tiefer in die physische Welt hinein. Er war durch drei Zeitepochen gegangen. Die dritte war die lemurische, die vierte war dann die atlantische, und auf sie folgen drei andere. Wir sind jetzt in der fünften Epoche. Die lemurische Epoche ist diejenige, die durch große Feuerkatastrophen zugrunde gegangen ist, die atlantische ging durch gewaltige Eis- und Wasserkatastrophen unter; unsere Zeit wird ihren Untergang finden durch andere Kräfte, durch ein gewaltiges Überhandnehmen des Egoismus der menschlichen Natur, und _ dadurch durch einen Krieg aller gegen alle. Nur diejenigen, die sich dem spirituellen Leben zuwenden, werden, ebenso wie aus der lemurischen und atlantischen Zeit sich ein Häuflein Menschen den Weg gefunden hat, einen Weg finden über die Katastrophe, die da bedeutet den Krieg aller gegen alle, und dieser Krieg aller gegen alle wird noch viel furchtbarer sein für die Menschenmassen, in denen er auftritt, als die Feuer- und Wasserkatastrophen es waren, wie furchtbar auch der Mensch sie sich vorstellen mag. Und es kann nur die Aufgabe sein derer, die sich heute dem spirituellen Leben zuwenden, daß sie alles daran setzen, daß möglichst viel von den guten Keimen unserer Zeit hinübergerettet wird in den sechsten Zeitraum, der den fünften ablösen wird. Dieser fünfte besteht ja aus großen Unterabteilungen: die altindische Zeitepoche, die persische, die ägyptische, die griechisch-lateinische und \"unsere, in der wir leben; und zwei andere, die sechste und siebente, werden ihr folgen bis zum Kriege aller gegen alle.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":321,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/105/1908-08-14/p012"}],"english":["GA 105/1908-08-14/p017","GA 105/1908-08-14/p018","GA 105/1908-08-14/p019","GA 105/1908-08-14/p020"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"partial","length_check":{"de_words":867,"en_words":530,"ratio":0.61,"partial":true},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 105/1908-08-14/p010"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":0.92,"band":"comparable","note":null,"word_count":5543,"original_word_count":6002,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"recorded","translator":"H. 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