{"corpus":"steiner","locus":"GA 109/1909-06-07/p004","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"This is also the answer to the question: In Devachan do we see again those who were dear to us? Yes, we see them again, freed moreover from all the obstacles of space and time that here on earth lie like veils over these relationships of the soul. In Devachan, souls confront each other directly. The relationship of soul to soul is far more intimate and inward than it is in the physical world. There can never be any doubt in Devachan about one soul recognizing the other again, even when one of them passes into Devachan before the other. Recognition of loved ones is not particularly difficult there, for each soul bears his inner, spiritual reality inscribed as it were upon his spiritual countenence. He himself proclaims his name, indeed, in a much truer form than is possible here, as the basic tone, which, as it is said in occultism, he represents in the spiritual world. An absolutely undisturbed communion is actually possible only when both souls are in Devachan. Nevertheless, the disembodied soul does not lose all consciousness of the one who is still on earth; he can actually follow the latter's actions. The soul who is first in Devachan is naturally unable to see physical colors and forms belonging to the earth because in that spiritual realm he has no physical organs. But everything in the physical world has its spiritual counterpart in Devachan and that is what is perceived by the soul already there. Every movement of the hand in the physical world, because it is preceded by an impulse of will that is either conscious or unconscious, every change in the physical human being, has a spiritual counterpart that can be perceived in Devachan by the soul whose death preceded that of the other human being concerned. Existence in Devachan is not a kind of dreaming or sleeping but in all respects a conscious life. It is in Devachan that a human being develops the predispositions and impulses that enable the bond with those whom he loved to remain closer, in order that in a later incarnation he will find them again on earth. In many respects the purpose of incarnation on earth is to forge bonds of ever greater intimacy. Companionship in Devachan is, to say the least, as intimate as any life here on earth. Fellow feeling in Devachan is much more alert, much more intimate than it is on earth; one experiences another's pain there as one's own. On earth, greater or less personal prosperity is possible at the cost of others but in Devachan that is out of the question. There, the misfortune caused by someone to another human being in order to better himself, would reverberate upon him; nobody could prosper at the expense of another. Adjustment starts from Devachan. It is from there that the impulse is brought to make brotherliness a reality on the earth. A law that is a matter of course in Devachan is a task that has to be fulfilled on earth.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"5. The Physical World as an Expression of Spiritual Forces and Beings.","site_heading":null,"date":"1909-06-07","location":null,"word_count":507,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/109/1909-06-07/p004","alignment_confidence":"medium","alignment_reason":"beads:length","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Dorothy S. 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Cite the translator with confidence; attribute the publisher only as probable."},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/109/1909-06-07/p004"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/109/1909-06-07/p004","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. 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Fäden werden hier in der physischen Welt von Seele zu Seele gesponnen, wie sie sich aus den mannigfaltigen Lebensverhältnissen ergeben, Bande der Freundschaft, der Liebe und so weiter werden geknüpft. Und alles das, was so angeknüpft wird von Mensch zu Mensch, das hat nicht nur für diese physische Welt Bedeutung und Wesenhaftigkeit, sondern ist auch wichtig für die geistige Welt. Und zwar kann man sagen, je geistiger hier die Beziehungen gewesen sind, desto bedeutungsvoller sind sie für die devachanische Welt. Stirbt der Mensch, so fällt auch von diesen Verhältnissen der Liebe und der Freundschaft alles das ab, was physisch ist an ihnen, und nur das Seelisch-Geistige bleibt. So zum Beispiel im Verhältnis zwischen Mutter und Kind. Zunächst spinnt sich zwischen diesen beiden aus der Naturgrundlage heraus ein Verhältnis an, dieses vergeistigt sich allmählich, ja, im Laufe der Zeiten ist diese ursprüngliche Naturgrundlage etwas, was eigentlich nur Gelegenheit gegeben hat, ein Band zwischen Seele und Seele zu spinnen. Stirbt der Mensch, so fällt diese Naturgrundlage ab, aber das, was sich als Band zwischen Seele und Seele geschlungen hat, das bleibt erhalten. Und wenn Sie sich vor die Seele rücken das ganze Menschengeschlecht der Erde, alle die bestehenden Bande der Freundschaft und der Liebe, so müssen Sie sich diese Zusammenhänge denken wie ein großes Netz, wie ein gewaltiges Gewebe, und dieses Gewebe ist auch wirklich vorhanden im Devachan. Und wenn der Hellseher vom Standpunkte des Devachan auf die Erde blickt, dann sieht er dieses Gewebe geistiger Zusammenhänge. Das Gewebe dieser geistigen Zusammenhänge findet der Mensch wieder, wenn er nach dem Tode das Devachan betritt. Er ist hineingestellt in all die geistigen Zusammenhänge, die er selbst gewoben hat. Daraus beantwortet sich auch die Frage: Sieht man im Devachan seine Lieben wieder? — Ja, wir sehen sie wieder, und zwar befreit von allen Hindernissen des Raumes und der Zeit, die sich wie ein Schleier hienieden über alle diese Seelenverhältnisse legen. Im Devachan stehen die Seelen einander selbst gegenüber. Das Verhältnis von Seele zu Seele ist viel innerlicher als in der physischen Welt und viel inniger. Niemals kann im Devachan ein Zweifel sein, ob der eine den andern wiedererkennt, wenn der eine früher, der andere viel später nach langer Zwischenzeit das Devachan betritt. Das Wiedererkennen seiner Lieben dort ist gar nicht besonders schwierig, denn dort trägt sozusagen jeder seine geistige innere Wesenheit auf seinem geistigen Antlitz geschrieben. Er spricht seinen Namen selbst aus, und zwar in einer viel passenderen Weise als es hier möglich ist, als seinen eigenen Grundton — wie man im Okkultismus sagt -, der er auch selber ist in der geistigen Welt. Ein solches ungestörtes Zusammensein der sich Liebenden ist erst möglich, wenn beide im Devachan sind. Doch herrscht für den Entkörperten in bezug auf den, der noch auf der Erde sich befindet, nicht Bewußtlosigkeit; er kann dessen Tun sogar verfolgen. Irdisch-physische Farben und Formen sieht der im Devachan sich Befindende natürlich nicht, da er keine physischen Organe mehr hat im Devachan. Alles aber in der physischen Welt hat sein geistiges Gegenbild im Geistgebiet, und das nimmt der Vorangegangene wahr. Jede Handbewegung in der physischen Welt, denn ihr geht ein Wille voraus, bewußt oder unbewußt, jede Veränderung am physischen Menschen hat ein geistiges Gegenbild, das er im Devachan wahrnehmen kann. Das Sein im Geistgebiet ist nicht etwa eine Art von Traum oder Schlaf, sondern es ist durchaus ein bewußtes Leben. Denken Sie sich, daß der Mensch Anlagen und Impulse empfängt im Devachan, um mit den Lieben in einem näheren Verbande zu bleiben, um sie in einer späteren Verkörperung wieder auf Erden zu finden. Das ist vielfach der Sinn der Erdenverkörperung, immer intimere Bande zu schlingen. Das Zusammenleben im Devachan ist ein mindestens ebenso intimes, wie jedes Leben hier. Das Mitfühlen im Devachan ist ein viel energischeres, intimeres als auf der Erde; den Schmerz erleben Sie dort mit als Ihren eigenen Schmerz. Auf Erden ist mehr oder weniger persönliches Glück möglich auf Kosten der andern, im Devachan ist das ausgeschlossen. Dort würde das Unglück, das einer etwa einem andern bereitet, um selbst glücklich zu sein, auf ihn zurückstrahlen, und man könnte wirklich nicht auf Kosten der andern glücklich sein. Das ist der Ausgleich, der vom Devachan ausgeht. 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