{"corpus":"steiner","locus":"GA 112/1909-06-26/p006","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"If you will take all this into consideration you will readily see that between falling asleep at night and waking up in the morning the human being is really a contradiction in terms. One is inclined to call him a plant, yet he is not a plant because the physical substance of a plant lacks the expression of the astral body—the nervous system—as well as the expression of the ego—the circulatory system. A physical being such as man, equipped with a glandular, a nervous, and a circulatory system, can exist only by means of an etheric body, an astral body, and an ego; but in the night you forsake your physical and etheric bodies—that is, in as far as your astral body and ego constitute you a human being. You basely abandon them, as it were, making them into a self-contradictory being. Were nothing of a spiritual nature to intervene at this time, while you simply withdraw your astral body and ego from your physical and etheric bodies, you would find your nervous and circulatory systems destroyed when you woke up in the morning; for these cannot exist without your having an astral body and an ego within you. Therefore the following takes place, perceptible to clairvoyant consciousness:","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"3. The Metamorphoses of the Earth","site_heading":null,"date":"1909-06-26","location":null,"word_count":208,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/112/1909-06-26/p006","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"count_diverges","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Samuel and Loni Lockwood","identified_edition":"AP1948","book_title":"The Gospel of St. John","publisher":"Anthroposophic Press","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA112/English/AP1948/19090626p02.html","evidence":"lecture_page_line","publisher_note":"The publisher is inferred from the edition code in this lecture's source URL, not stated by the source page. The translator IS verified for this lecture: its own source names the translator (evidence: the lecture's page, rsarchive's lecture list, or the cover of the book it was published in), and that page's text was matched against this unit (see match_score and source_url). Cite the translator with confidence; attribute the publisher only as probable."},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/112/1909-06-26/p006"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/112/1909-06-26/p006","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"german_anchor":{"de_prefix":"1909-06-26","de_passages":[{"locus":"GA 112/1909-06-26/p004","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/112/1909-06-26/p004"},{"locus":"GA 112/1909-06-26/p005","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/112/1909-06-26/p005"},{"locus":"GA 112/1909-06-26/p006","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/112/1909-06-26/p006"},{"locus":"GA 112/1909-06-26/p007","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/112/1909-06-26/p007"},{"locus":"GA 112/1909-06-26/p008","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/112/1909-06-26/p008"}],"bead_confidence":"high","pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 112/1909-06-26/p007","GA 112/1909-06-26/p008"],"reader_part":true,"length_check":{"de_words":886,"en_words":852,"ratio":0.96,"partial":false},"correspondence":"established","note":"English passage numbering is edition-relative, so the same number need not name the same paragraph in the German. The German original passage(s) above are the edition-invariant anchor — fetch them (lang='de') to verify wording before quoting across editions."},"paired_german":{"status":"paired","german":[{"locus":"GA 112/1909-06-26/p004","passage_number":4,"text":"Von dem Menschen, wie er in seinem alltäglichen Lebenszustande vor uns steht, wissen wir, daß er aus vier Gliedern besteht: dem physischen Leib, dem Äther- oder Lebensleib, dem astralischen Leibund dem Ich. Wir wissen, daß das tägliche Leben des Menschen so wechselt, daß er vom Morgen, da er aufwacht, bis zum Abend, da er einschläft, diese vier Glieder seiner Wesenheit organisch miteinander verbunden, ineinander hat. Wir wissen, daß, wenn der Mensch nachts schläft, der physische Leib und der Ätherleib im Bette liegen, und daß herausgehoben sind aus dem physischen Leib und dem Ätherleib der astralische Leib und der Ich-Träger, oder das Ich kurzweg.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":103,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/112/1909-06-26/p004"},{"locus":"GA 112/1909-06-26/p005","passage_number":5,"text":"Nun müssen wir uns eines heute ganz besonders klarmachen. Wenn wir einen Menschen vor uns haben in dem jetzigen Entwickelungszustand, so haben wir diese Vierheit, physischen Leib, Ätherleib, astralischen Leib und Ich, als eine ineinandergefügte Notwendigkeit. Wenn wir dann in der Nacht diesen Menschen im Bette liegen sehen, und da nur der physische Leib und der Ätherleib im Bette liegen, so hat gewissermaßen dieser im Bette liegende Mensch den Wert einer Pflanze. Denn die Pflanze, wie sie uns in der äußeren Welt erscheint, besteht ja aus dem physischen Leib und dem Äther- oder Lebensleib; sie hat in sich keinen astralischen Leib und kein Ich. Dadurch unterscheidet sie sich vom Tier und vom Menschen. Das’Tier erst hat einen astralischen Leib, und der Mensch erst hat ein Ich in sich. Daher können wir sagen: Vom Abend bis zum Morgen liegen im Bette der physische Leib und der Ätherleib vom Menschen; da ist er gleichsam ein Wesen wie eine Pflanze und doch wieder nicht wie eine Pflanze. Das müssen wir uns klarmachen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":169,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/112/1909-06-26/p005"},{"locus":"GA 112/1909-06-26/p006","passage_number":6,"text":"Wenn eine freie Wesenheit, eine selbständige Wesenheit heute existiert, die keinen astralischen Leib und kein Ich hat, die bloß besteht aus physischem Leib und Ätherleib, dann muß sie aussehen wie eine Pflanze, dann muß sie eine Pflanze sein. Der Mensch ist aber, wenn er im Bette liegt, über den Wert der Pflanze hinausgewachsen, weil er im Laufe der Entwickelung zu seinem physischen Leib und seinem Ätherleib hinzufügte den astralischen Leib, den Träger von Lust und Leid, Freude und Schmerz, von Trieb, Begierde und Leidenschaft, und hinzufügte den Ichträger. Jedesmal aber, wenn ein höheres Glied zu einer Wesenheit hinzugefügt wird, ändert sich auch bei dieser Wesenheit alles an den niederen Gliedern. Würde man zu der Pflanze, wie sie uns heute als ein Wesen draußen in der Natur entgegentritt, hinzufügen einen astralischen Leib, würde ein astralischer Leib die Pflanze nicht bloß oben umsäumen, sondern sie durchdringen, so würde das, was wir in der Pflanzensubstanz die Pflanze durchdringen sehen, tierisches Fleisch werden müssen. Denn der eindringende astralische Leib verwandelt eben die Pflanze so, daß die Substanz tierisches Fleisch wird. Und entsprechend ähnlich müßte die Pflanze umgestaltet werden, wenn sie in der physischen Welt ein Ich in sich hätte. Daher können wir auch sagen: Wenn wir ein Wesen vor uns haben, das wie der Mensch nicht nur den physischen Leib hat, sondern unsichtbare, höhere, übersinnliche Glieder seiner Natur, so finden sich die übersinnlichen Glieder in den niedersten Gliedern ausgedrückt. So wie Ihre inneren Seeleneigenschaften oberflächlich ausgedrückt sind in Ihren Gesichtszügen, in Ihrer Physiognomie, so ist Ihr physischer Leib auch ein Ausdruck für die Arbeit des astralischen Leibes und des Ich. Und der physische Leib stellt nicht nur sich selbst dar, sondern er stellt auch einen physischen Ausdruck dar der physisch unsichtbaren Glieder des Menschen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":290,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/112/1909-06-26/p006"},{"locus":"GA 112/1909-06-26/p007","passage_number":7,"text":"So ist des Menschen Drüsensystem und alles, was wir dazu zählen, ein Ausdruck des Ätherleibes im Menschen. Alles, was wir zum Nervensystem zählen, ist ein Ausdruck des astralischen Leibes, und alles, was wir zum Blutsystem zählen, ein Ausdruck seines Ichträgers. Also im physischen Leibe selber haben wir wieder eine Vierheit zu unterscheiden, und nur der, welcher einer grobsinnlichen Weltanschauung huldigt, kann die verschiedenen Substanzen im menschlichen physischen Leibe als gleichwertig bezeichnen. Was uns als Blut durchpulst, ist eine solche Substanz dadurch geworden, daß in dem Menschen ein Ich wohnt. Das Nervensystem ist so gestaltet und von einer solchen Substanz, weil uns im Menschen ein astralischer Leib entgegentritt. Und das Drüsensystem ist so geworden dadurch, daß im Menschen ein Ätherleib ist. Wenn Sie das beachten, werden Sie leicht einsehen, daß im Grunde genommen das Menschenwesen vom Abend, wo der Mensch einschläft, bis zum Morgen, wo er aufwacht, ein in sich widerspruchsvolles Wesen ist. Man möchte sagen, es sollte eine Pflanze sein, ist aber doch keine Pflanze. Denn eine Pflanze hat nicht in ihrer physischen Substanz den Ausdruck des astralischen Leibes, das Nervensystem, und auch nicht den Ausdruck des Ichs, das Blutsystem. Eine solche physische Wesenheit, wie es der Mensch ist, mit Drüsen-, Nerven- und Blutsystem, kann nur bestehen, wenn in ihr sich findet ein Ätherleib, ein astralischer Leib und ein Ich.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":220,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/112/1909-06-26/p007"},{"locus":"GA 112/1909-06-26/p008","passage_number":8,"text":"Nun verlassen Sie aber als Mensch in bezug auf Ihren astralischen Leib und Ihr Ich in der Nacht Ihren physischen Leib und Ihren Ätherleib. Sie verlassen sie sozusagen schnöde, machen sie zu einem in sich widerspruchsvollen Wesen. Wenn hier nichts Geistiges geschehen würde von Ihrem Einschlafen an bis zum Aufwachen und Sie bloß Ihren astralischen Leib und Ihr Ich herausziehen würden aus physischem Leib und Ätherleib, dann würden Sie Ihr Nerven- und Ihr Blutsystem am Morgen zerstört finden, denn die können nicht bestehen, wenn sie nicht einen astralischen Leib und ein Ich in sich haben. Daher geschieht, wahrnehmbar für das hellseherische Bewußtsein, das Folgende.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":104,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/112/1909-06-26/p008"}],"english":["GA 112/1909-06-26/p004","GA 112/1909-06-26/p005","GA 112/1909-06-26/p006"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":886,"en_words":852,"ratio":0.96,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 112/1909-06-26/p007","GA 112/1909-06-26/p008"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":1.02,"band":"comparable","note":null,"word_count":6285,"original_word_count":6182,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"recorded","translator":"Samuel and Loni Lockwood","identified_edition":"AP1948","book_title":"The Gospel of St. John","publisher":"Anthroposophic Press","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA112/English/AP1948/19090626p02.html","evidence":"lecture_page_line","publisher_note":"The publisher is inferred from the edition code in this lecture's source URL, not stated by the source page. The translator IS verified for this lecture: its own source names the translator (evidence: the lecture's page, rsarchive's lecture list, or the cover of the book it was published in), and that page's text was matched against this unit (see match_score and source_url). Cite the translator with confidence; attribute the publisher only as probable."},"entity_parity":{"status":"ok","checked_against":["GA 112/1909-06-26/p004","GA 112/1909-06-26/p005","GA 112/1909-06-26/p006","GA 112/1909-06-26/p007","GA 112/1909-06-26/p008"],"missing_from_translation":[],"present_only_in_translation":[],"bead_confidence":"high","note":"Every load-bearing name in the German counterpart appears in this English passage. That is a check on NAMES only: a translation can keep every name and still reverse who acts on whom, change a number, or soften a claim. Read the German for anything you intend to rest an argument on."},"note":"quote_safe certifies the bytes of this text. This block is about the translation as a WITNESS: who made it, and whether it carries the same names as the original. See witness_completeness for how much of the original this witness holds."}}