{"corpus":"steiner","locus":"GA 119/1910-03-21/p030","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"The time between death and a new birth is determined by the fact that when a person incarnates, say in any given century, he grows into very specific hereditary circumstances through the birth. We know that we cannot imagine the human core of being, the spiritual soul of the human being, as if it were added together from the qualities of the parents, great-grandparents, great-great-grandparents and so on. We have emphasized that just as the earthworm does not grow out of the mud, the human soul does not arise out of the physical. The soul arises out of the soul, as does the living out of the living. We have emphasized that this human soul points us back to a previous life and that it comes into existence through birth in such a way that it draws together the hereditary characteristics. But when we consider the soul, we must also realize that when we look back on a previous life, we carry with us from that earlier human life, through birth, those qualities that gradually unfold in the course of time between death and a new birth. We then take with us through the gate of death what we have newly gained between birth and death, what we have not yet been able to draw from a previous life. So that we now carry through the gate of death everything that has been gained bit by bit in the last life. We can now, when we go through life in the spirit between death and a new birth, only develop this in a new relationship if we do not depend on finding the inherited conditions that we had in the previous existence in this new existence. In a previous existence we had absorbed into our soul certain qualities of our ancestors. We would not encounter anything new in a new existence if we were to encounter the qualities of our ancestors in the same way. If we have embodied ourselves in a particular century, then, in order to be able to live out our lives in a new existence in this direction as well, we have to pass through the spiritual world until all those inherited qualities to which we previously felt drawn, and to which we would feel drawn for as long as they are present, have been lost. Our re-embodiment depends on those qualities that have been handed down through the generations having disappeared. So when we look up to our ancestors, we find certain qualities in our parents, grandparents, great-grandparents and so on, which have been passed down through inheritance to our present existence. Now, after death, we enter the spiritual world. We remain there until all the qualities to which we felt attracted in this embodiment have disappeared in the line of inheritance. But that takes many centuries, and spiritual research shows that the time takes so many centuries that we can say, for example, that certain qualities are inherited from generation to generation. It takes about seven hundred years, then the qualities that are passed down from generation to generation have disappeared to such an extent that we can say: What we found in our ancestors at the time has evaporated. But now qualities must develop to such an extent that they again pass through seven hundred years. And we come to the point where we can indicate two times seven hundred years as the time - it is, of course, only an average figure, but it shows itself to spiritual research as the time that elapses between death and a new birth - until the soul enters into existence again through a new birth.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"The Human Being's Journey Through the World of the Senses, Soul and Spirit","site_heading":null,"date":"1910-03-21","location":null,"word_count":610,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/119/1910-03-21/p030","alignment_confidence":"high","alignment_reason":"beads:identity","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Steiner Online Library","identified_edition":"Singles","book_title":null,"publisher":null,"publisher_inferred":false,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA119/English/Singles/19100321p01.html","evidence":"lecture_page_line"},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/119/1910-03-21/p030"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/119/1910-03-21/p030","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. 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Wir haben betont, daß uns diese menschliche Seele zurück weist auf ein früheres Leben und daß sie durch die Geburt so ins Dasein tritt, daß sie die Vererbungseigenschaften zusammenzieht. Indem wir aber das vor die Seele rücken, müssen wir uns auch klar sein, daß, wenn wir auf ein früheres Leben zurückblicken, wir aus diesem früheren menschlichen Leben hereintragen durch die Geburt diejenigen Eigenschaften, welche sich im Verlaufe zwischen dem Tode und einer neuen Geburt nach und nach entfalten. Wir nehmen dann durch die Pforte des Todes dasjenige mit, was wir zwischen der Geburt und dem Tod neu gewonnen haben, was wir aus einem früheren Leben noch nicht haben schöpfen können. So daß wir - das ist ja auch schon hervorgehoben worden - durch die Pforte des Todes nunmehr tragen alles dasjenige, was im letzten Leben Stück für Stück gewonnen worden ist. Das können wir nun, wenn wir das Leben im Geiste durchmachen zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, nur dadurch wiederum in einem neuen Verhältnis entfalten, daß wir nicht darauf angewiesen sind in diesem neuen Dasein, die vererbten Verhältnisse wiederzufinden, die wir im früheren Dasein hatten. Im früheren Dasein hatten wir in unsere Seele hereingezogen gewisse Eigenschaften der Ahnen. Wir würden nichts Neues in einem neuen Dasein antreffen, wenn wir die Eigenschaften der Ahnen in derselben Weise vorfinden würden. Haben wir uns also in einem bestimmten Jahrhundert verkörpert, dann müssen wir, damit wir auch nach dieser Richtung in einem neuen Dasein uns ausleben können, so lange durch die geistige Welt durchschreiten, bis sich alle jene vererbten Eigenschaften verloren haben, zu denen wir uns früher hingezogen fühlten, und zu denen wir uns so lange hingezogen fühlen würden, solange sie da sind. Es hängt unsere Wiederverkörperung davon ab, daß diejenigen Eigenschaften, welche durch die Geschlechter sich hindurchgezogen haben, verschwunden sind. Blicken wir also hinauf zu unseren Ahnen, dann finden wir bei unseren Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und so weiter gewisse Eigenschaften, die sind heruntergetragen durch Vererbung bis zu unserem jetzigen Dasein. Wir treten nun nach dem Tode in die geistige Welt. Da verbleiben wir, bis verschwunden sind in der Vererbungslinie all die Eigenschaften, zu denen wir uns in dieser Verkörperung hingezogen fühlten. Das dauert aber viele Jahrhunderte, und zwar zeigt die Geistesforschung, daß die Zeit so viele Jahrhunderte dauert, daß wir etwa sagen können, es vererben sich gewisse Eigenschaften, die sich von Generation zu Generation ziehen. Ungefähr siebenhundert Jahre dauert es, dann sind die Eigenschaften, die sich von Generation zu Generation ziehen, so weit verschwunden, daß wir sagen können: Was wir damals bei den Ahnen fanden, das hat sich verflüchtigt. - Jetzt aber müssen sich Eigenschaften so weit ausbilden, daß sie neuerdings siebenhundert Jahre durchlaufen. Und wir kommen dahin, zweimal siebenhundert Jahre als die Zeit angeben zu können - sie ist natürlich nur eine Durchschnittszahl, sie zeigt sich aber der Geistesforschung als diejenige Zeit, die da verläuft zwischen dem Tod und einer neuen Geburt -, bis die Seele durch eine neue Geburt wiederum ins Dasein tritt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":589,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/119/1910-03-21/p030"}],"english":["GA 119/1910-03-21/p030"],"method":"identity","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":589,"en_words":610,"ratio":1.04,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["length","meaning","audit"]},"witness_completeness":{"ratio":1.03,"band":"comparable","note":null,"word_count":8184,"original_word_count":7952,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"recorded","translator":"Steiner Online Library","identified_edition":"Singles","book_title":null,"publisher":null,"publisher_inferred":false,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA119/English/Singles/19100321p01.html","evidence":"lecture_page_line"},"entity_parity":{"status":"ok","checked_against":["GA 119/1910-03-21/p030"],"missing_from_translation":[],"present_only_in_translation":[],"bead_confidence":"high","note":"Every load-bearing name in the German counterpart appears in this English passage. 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