{"corpus":"steiner","locus":"GA 119/1910-03-26/p038","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"It is only possible to describe a still higher world by developing a spiritual faculty transcending the physical intellect. There is a higher form of consciousness, namely, *clairvoyant consciousness*. If we ask: how is the organ evolved which enables us to have clairvoyant consciousness?—the answer is that there must be worlds from which emanate the forces necessary for the development of this clairvoyant consciousness. Like everything else, it must be formed from a higher world. The first kind of clairvoyant consciousness to develop is a picture-consciousness, Imaginative Consciousness. This Imaginative Consciousness remains mere phantasy only for as long as the organ for it is not formed by forces from a world lying beyond even the World of Reason. As soon as we admit the existence of clairvoyant consciousness we must also admit the existence of a world from which emanate the forces enabling the organ for it to develop. This is the *World of Archetypal Images (Urbilderwelt)*. Whatever can arise as true Imagination is a reflection of the World of Archetypal Images.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"6. Experiences of Initiation in the Northern Mysteries","site_heading":null,"date":"1910-03-26","location":null,"word_count":172,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/119/1910-03-26/p038","alignment_confidence":"medium","alignment_reason":"beads:length","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Dorothy S. 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Cite the translator with confidence; attribute the publisher only as probable."},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/119/1910-03-26/p038","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. 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Und da kommen wir in eine Welt hinauf, welche in der Geisteswissenschaft mit einem Wort bezeichnet wird, das heute ganz mißbraucht wird; aber in früheren Zeiten man braucht gar nicht weit zurückzugehen - hatte es noch seine ursprüngliche Bedeutung. Was der Mensch hier in der physischen Welt entwickelt, wenn er denkt, nennt man Intelligenz. Was als Kräfte, als Realitäten in einer noch höheren Welt lebt, als die geistige ist, was da herunterströmt durch die geistige und elementarische Welt hindurch, um unser Gehirn zu formen, das nannte man immer in der Geisteswissenschaft die «Vernunftwelt». 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Vernunft hängt in der deutschen Sprache mit «Vernehmen» zusammen, mit dem also, was aus einer höheren als der geistigen Welt heraus unmittelbar angeschaut, «vernommen» wird. Damit haben wir uns auf eine besondere Art erhoben zu einer noch höheren Welt, als die war, welche wir als geistige bezeichnen konnten. Damit haben wir das erschöpft, wofür wir noch ein Gleichnis im Menschen haben. Ein ganz schattenhaftes Gleichnis für die Vernunftwelt haben wir in dem menschlichen Verstande. Gleichsam die Werkmeister, die Bauleute unseres Verstandesorgans müssen wir in der Vernunftwelt suchen. Wenn wir eine noch höhere Welt ersteigen wollen, so können wir von dieser überhaupt nur sprechen, wenn wir zu einem noch höheren Geistesvermögen uns erheben, zu einem Geistesvermögen, das über den sinnlich-physischen Verstand hinausgeht. Wie wir gesehen haben, daß die aus der Vernunftwelt kommende Kraft im Menschen das Organ für den Verstand, das Gehirn aufgebaut hat, so können wir nun fragen: Wir wissen doch aber, daß der Mensch ein noch höheres Vermögen hat als den Verstand, nämlich die Fähigkeit zu hellsichtigem Bewußtsein; muß nicht auch diese Fähigkeit Ausdruck oder Gleichnis von Kräften sein, welche aus entsprechenden noch höheren Welten kommen? In der geisteswissenschaftlichen Methode, von der wir noch ausführlicher sprechen werden, nennt man die erste Stufe dieses Bewußtseins, das als hellsichtiges Bewußtsein entwickelt werden kann, das imaginative Bewußtsein. Es ist eine Art Bilderbewußtsein. Dieses Bilderbewußtsein, das imaginative Bewußtsein, bleibt so lange eine bloße Einbildung, bloße Phantasie, als nicht das Organ für dieses Bilderbewußtsein, für das imaginative Bewußtsein wirklich aus einer höheren Welt herunter gebildet wird, so wie das Gehirn als Organ für das menschliche Denken aus der Vernunftwelt herunter gebildet worden ist. In dem Augenblick, wo wir sagen, daß es in der Welt hellsichtiges Bewußtsein gibt, müssen wir auch sagen: Also muß es auch eine Welt geben, aus welcher die Kräfte fließen für das Hellseherorgan. Diese Welt nennt man in der Geisteswissenschaft die Welt der Urbilder. 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