{"corpus":"steiner","locus":"GA 119/1910-03-31/p041","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"In the measure in which these ideals spread, we shall find kindred souls over the whole globe. Therewith something is said of untold significance for our age, for modern spiritual life. Knowledge brought down from heights of spirit changes human beings, makes them into individuals who in the essential part of their nature are related in spirit, however far apart and indifferent to one another they may have been. In spreading such knowledge we not only spread wisdom of the higher worlds but something that engenders love between human souls. We do not promulgate human brotherhood by means of programmes, but we lay the foundations of brotherhood whenever similar ideals are kindled in a number of human beings, whenever others look up as we ourselves do to what we hold sacred.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"11. Man and Planetary Evolution","site_heading":null,"date":"1910-03-31","location":null,"word_count":131,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/119/1910-03-31/p041","alignment_confidence":"medium","alignment_reason":"beads:embedding","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Dorothy S. Osmond and Charles Davy","identified_edition":"RSP1968","book_title":"Macrocosm and Microcosm","publisher":"Rudolf Steiner Press","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA119/English/RSP1968/19100331p01.html","evidence":"lecture_page_line","publisher_note":"The publisher is inferred from the edition code in this lecture's source URL, not stated by the source page. 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Do not treat the English as carrying their content: read the German passages directly, and if you need to quote, quote the German. Absence of a phrase from the English here is NOT evidence it is absent from Steiner."},"paired_german":{"status":"paired","german":[{"locus":"GA 119/1910-03-31/p037","passage_number":37,"text":"Deshalb aber auch, weil geistige Erkenntnisse in die Herzen aufgenommen werden müssen, ist es natürlich, daß diese geistigen Erkenntnisse heute durch unsere Kultur rinnen auf dem Wege des Zusammenschlusses der Menschen zu Vereinigungen, zur Vergesellschaftung der Menschen. Käme es auf die Erkenntnisse allein an, so könnte der Mensch auch Einsiedler sein. Folgt aber aus den Erkenntnissen, daß Herz und Gefühl mitsprechen, dann fühlt der Mensch sich auch zu anderen Menschen hingezogen. Daher ist geistige Erkenntnis etwas die Menschen Einendes, und es ist nur natürlich und begreiflich, daß der unwillkürliche Drang besteht, daß Menschen, welche den gleichen Trieb, die gleiche Sehnsucht, die gleiche Liebe zu geisteswissenschaftlichen Ideen und Idealen haben, sich zusammenfinden, sich zu Gesellschaften vereinigen, deren Mitglieder hier und dort, wo auch immer sie sein mögen, stets diese hohen geistigen Ziele in einem warmfühlenden Herzen tragen. Das schließt ein Großes und Weittragendes in sich, wenn Geisteswissenschaft in dieser Weise sich ausbreitet, daß sie Menschen zusammenführt, denen es vermöge ihrer Innigkeit des Fühlens und Wollens wie von selbst so ergeht, daß sie verwandte Seelen anziehen. Wo können wir in der Welt des gesellschaftlichen Chaos Menschen finden, mit denen wir uns verwandt fühlen? Wie zerstückelt ist die Welt heute in bezug auf die Menschen! Da sitzen die Menschen zusammen in Büros oder in Werkstätten oder in der Fabrik und verrichten die gleiche Arbeit. Und doch, wie weit können ihre Seelen voneinander entfernt sein! Wir können Seite an Seite mit einem andern Menschen sitzen, und die Lebensverhältnisse sind so kompliziert, daß wir einander nicht verstehen. Wenn wir aber irgendwohin kommen und wissen, da gibt es Menschen, welche das Heiligste, das wir verehren in unserer Seele, auch verehren, dann haben wir das Recht anzunehmen, daß sie in ihrem Innern etwas haben, was mit dem tiefsten Inneren unserer eigenen Seele verwandt ist. Wenn wir uns zusammenschließen mit solchen Menschen, die dasjenige, was wir das Heiligste nennen, auch für sich das Heiligste nennen, die in ihrer Seele dasselbe Licht und dieselbe Liebe tragen wie wir, dann können uns die Menschen, die wir sonst gar nicht kennen, als die äußeren Träger einer inneren Wesenheit erscheinen, die wir kennen. 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Wo sich aber Menschen zusammenschließen, die Verwandte im Geiste sind, die sich angezogen fühlen von den gleichen Idealen und die dasselbe heilig halten, was auch unser Heiligstes ist, da können wir eine menschliche Bruderschaft begründen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":212,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/119/1910-03-31/p038"},{"locus":"GA 119/1910-03-31/p039","passage_number":39,"text":"So soll der heute zu Ende gehende Vortragszyklus - und im Grunde genommen jeder Vortrag - nicht als etwas betrachtet werden, aus dem die Menschenseelen nur Wissen schöpfen und ihre Erkenntnisse bereichern, sondern er soll bewirken, daß aus den Erkenntnissen ganz unvermerkt ein warmes Gefühl aufsteigt für die hohen Ideale der Menschheit und für die Notwendigkeit, die Menschen zusammenzuschmieden im Geiste der Brüderlichkeit. 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