{"corpus":"steiner","locus":"GA 120/1910-05-16/p010","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"If we want to grasp this idea abstractly, we cannot do better than by expressing it in the way we have just done; but one thing more must be added to this idea of karma. If the effect reacts upon the being immediately, that is, if cause and reacting effect are simultaneous, we can hardly then call that karma, for in this case the being from whom the effect proceeded would have actually intended to bring about that result directly. He would, therefore, foresee the effect and would perceive all the elements leading to it. When this is the case we cannot really call it karma. For instance, we should not call it karma in the case of a person performing an act by which he intends to bring about certain results, and who then obtains the desired result in accordance with his purpose. That is to say, between the cause and the effect there must be something hidden from the person when he sets the cause in motion; so that though this connection is really there, it was not actually designed by the person himself. If this connection has not been intended by him then the reason for a connection between cause and effect must be looked for elsewhere than in the intentions of the person in question. That is to say, this reason must be determined by a certain fixed law. Thus karma also includes the facts that the connection between cause and effect is determined by a law independent of whether or not there be direct intention on the part of the being concerned.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"1. The Nature and Significance of Karma in the Personal and Individual; and in Humanity, the Earth and the Universe","site_heading":null,"date":"1910-05-16","location":null,"word_count":267,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/120/1910-05-16/p010","alignment_confidence":"medium","alignment_reason":"beads:length","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"RSP1984","book_title":"Manifestations of Karma","publisher":"Rudolf Steiner Press","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA120/English/RSP1984/19100516p01.html","evidence":null,"reason":"source_says_translator_unknown","note":"The source page itself says the translator is unknown. No translator is established for this lecture: nothing at the level of the lecture names one. Do not attribute this English to a translator, and do not borrow a credit from another lecture of the volume. 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Da wird durch das, was der Bogen tut, was mit ihm geschieht, nicht bloß eine Wirkung folgen, die sich nach außen hin zeigt, sondern es wird eine Wirkung folgen, die auf den Bogen selber zurückgeht. Es geschieht durch das fortwährende Spannen des Bogens etwas mit dem Bogen selbst. Etwas, das durch das Spannen geschieht, fällt also sozusagen wieder auf den Bogen selbst zurück. Eine Wirkung wird also erzielt, welche auf den Gegenstand zurückfällt, von dem diese Wirkung selbst veranlaßt worden ist.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":198,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/120/1910-05-16/p009"},{"locus":"GA 120/1910-05-16/p010","passage_number":10,"text":"Das gehört nun schon in den Karmabegriff hinein. Ohne daß eine Wirkung erzeugt wird, die wieder zurückfällt auf das Ding oder die Wesenheit, welche diese Wirkung hervorbringt, ohne diese Eigentümlichkeit des Zurückwirkens der Wirkung auf das verursachende Wesen ist der Karmabegriff nicht zu denken. Da kommen wir also dem Karmabegriff schon insofern etwas näher, als uns klar wird, daß die von einem Ding oder Wesen verursachte Wirkung wieder zurückschlagen muß auf dieses Ding oder Wesen selber. Aber dennoch dürfen wir das Schlaffwerden des Bogens durch das fortwährende Spannen nicht das Karma des Bogens nennen, und zwar aus folgendem Grunde nicht: Wenn wir den Bogen etwa drei bis vier Wochen recht oft gespannt haben, und er ist nach vier Wochen schlaff geworden, dann haben wir in dem schlaffen Bogen eigentlich etwas ganz anderes vor uns, als vor vier Wochen in dem straffen Bogen; der Bogen ist etwas anderes geworden, er ist nicht dasselbe geblieben. Wenn also die zurückschlagende Wirkung so ist, daß sie durchaus etwas anderes aus dem Ding oder Wesen macht, dann dürfen wir doch noch nicht von einem Karma sprechen. 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Nur das eine müssen wir zum Karmabegriff noch hinzufügen: Wenn die Wirkung, die auf das Wesen zurückschlägt, in demselben Zeitpunkte erfolgt, wenn also Verursachung und zurückschlagende Wirkung in demselben Zeitpunkte stattfinden, dann werden wir kaum von Karma sprechen können. Denn in diesem Falle würde das Wesen, von dem die Wirkung ausgeht, im Grunde genommen die Wirkung unmittelbar hervorbringen wollen, würde also diese Wirkung voraussetzen, würde durchschauen alle Elemente, die zu dieser Wirkung führen. Wenn das der Fall ist, sprechen wir doch nicht von Karma. So zum Beispiel werden wir nicht von Karma sprechen, wenn wir einen Menschen vor uns haben, der eine bestimmte Tat vollbringt, mit der er dieses oder jenes beabsichtigt, und wenn dann - gemäß seiner Absicht - diese oder jene Wirkung, die er eben gewollt hat, eintritt. Das heißt, es muß zwischen der Ursache und der Wirkung etwas liegen, was sich dem Wesen bei der Herbeiführung der Ursache unmittelbar entzieht, so daß der Zusammenhang von Ursache und Wirkung zwar vorhanden ist, aber nicht eigentlich von dem Wesen selber beabsichtigt ist. Wenn dieser Zusammenhang von dem Wesen, das verursacht, nicht beabsichtigt ist, dann muß der Grund, warum ein Zusammenhang besteht zwischen Ursache und Wirkung, woanders liegen als in den Absichten des betreffenden Wesens. Das heißt, es muß dieser Grund liegen in einer bestimmten Gesetzmäßigkeit. Das gehört also noch zum Karma dazu, daß der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung ein gesetzmäßiger ist, der hinübergeht über das, was das Wesen unmittelbar beabsichtigt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":304,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/120/1910-05-16/p011"}],"english":["GA 120/1910-05-16/p009","GA 120/1910-05-16/p010"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":716,"en_words":697,"ratio":0.97,"partial":false},"pairing_state":"proposed","verified":false},"witness_completeness":{"ratio":1.01,"band":"comparable","note":null,"word_count":8705,"original_word_count":8647,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"RSP1984","book_title":"Manifestations of Karma","publisher":"Rudolf Steiner Press","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA120/English/RSP1984/19100516p01.html","evidence":null,"reason":"source_says_translator_unknown","note":"The source page itself says the translator is unknown. 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