{"corpus":"steiner","locus":"GA 121/1910-06-12_02/p034","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"Finally, what we may describe as the abnormal Spirits of Form who have their centre in Saturn, act upon the glandular system, but in a roundabout way through all the other systems. Therefore in all that we must describe as the Saturn-race, in everything to which we must attribute the Saturn-character, we must look for something which draws together and embraces that which leads again to the evening twilight of humanity, whose development brings humanity in a certain way to a real conclusion, to a dying away. The expression of this action on the glandular system is seen in the American-Indian race. From that action comes its mortality, its disappearance. The Saturn influence acts through all the other systems finally upon the glandular system. It separates out the hardest parts of man, and we may therefore say that this dying-out consists in a sort of ossification, and this may also clearly be seen in the outer form.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Lecture VI","site_heading":"Planetary Spirits and the Formation of Human Races","site_heading_note":"A heading the site wrote for this unit from a summary of it; not in the edition, and not the words of Rudolf Steiner or of the translator. 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Der SaturnEinfluß wirkt durch alle anderen Systeme zuletzt auf das Drüsensystem ein. Das sondert aus die härtesten Teile des Menschen, und man kann daher sagen, daß dieses Hinsterben in einer Art Verknöcherung besteht, wie dies im Äußeren doch deutlich sich offenbart. Sehen Sie sich doch die Bilder der alten Indianer an, und Sie werden gleichsam mit Händen greifen können den geschilderten Vorgang, in dem Niedergang dieser Rasse. In einer solchen Rasse ist alles dasjenige gegenwärtig geworden, auf eine besondere Art gegenwärtig geworden, was in der Saturnentwickelung vorhanden war; dann aber hat es sich in sich selber zurückgezogen und hat den Menschen mit seinem harten Knochensystem allein gelassen, hat ihn zum Absterben gebracht. Man fühlt etwas von dieser wirklich okkulten Wirksamkeit, wenn man noch im neunzehnten Jahrhundert sieht, wie ein Vertreter dieser alten Indianer davon spricht, daß in ihm lebt, was vorher für die Menschen groß und gewaltig war, das aber die Weiterentwickelung unmöglich mitmachen konnte. Es existiert die Schilderung einer schönen Szene, bei welcher ein Führer der untergehenden Indianer einem europäischen Eindringling gegenübersteht. Denken Sie sich, was da Herz gegen Herz fühlt, indem sich zwei solche Menschen gegenüberstehen: Menschen, die von Europa herüberkamen, und Menschen, die in frühester Zeit, als die Rassen verteilt wurden, nach Westen hinübergegangen sind. Da haben die Indianer nach Westen hinübergenommen alles, was groß war in der atlantischen Kultur. Was war für den Indianer das Größte? Es war, daß er noch ahnen konnte etwas von der alten Größe und Herrlichkeit eines Zeitalters, das in der alten atlantischen Zeit vorhanden war, wo noch wenig um sich gegriffen hatte die Rassenspaltung, wo die Menschen hinaufschauen konnten nach der Sonne und wahrzunehmen vermochten die durch das Nebelmeer eindringenden Geister der Form. Durch ein Nebelmeer blickte der Atlantier hinauf zu dem, was sich für ihn nicht spaltete in eine Sechs- oder Siebenheit, sondern zusammenwirkte. Das, was zusammenwirkte von den sieben Geistern der Form, das nannte der Atlantier den Großen Geist, der in der alten Atlantis dem Menschen sich offenbarte. Dadurch hat er nicht mit aufgenommen das, was die Venus-, Merkur-, Mars- und Jupiter-Geister bewirkt haben im Osten. Durch dieses haben sich gebildet alle die Kulturen, die in Europa in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts zur Blüte gebracht wurden. Das alles hat er, der Sohn der braunen Rasse, nicht mitgemacht. Er hat festgehalten an dem Großen Geist der urfernen Vergangenheit. Das, was die anderen gemacht haben, die in urferner Vergangenheit auch den Großen Geist aufgenommen haben, das trat ihm vor Augen, als ihm ein Blatt Papier mit vielen kleinen Zeichen, den Buchstaben, von welchen er nichts verstand, vorgelegt wurde. Alles das war ihm fremd, aber er hatte noch in seiner Seele den Großen Geist. Seine Rede ist uns aufbewahrt; sie ist bezeichnend, weil sie auf das Angedeutete hinweist, und sie lautet etwa so: «Da in dem Erdboden, wo die Eroberer unseres Landes schreiten, sind die Gebeine meiner Brüder begraben. Warum dürfen die Füße unserer Überwinder über die Gräber meiner Brüder schreiten? Weil sie im Besitze sind dessen, was groß macht den weißen Mann. Den braunen Mann macht etwas anderes groß. Ihn macht groß der große Geist, der zu ihm spricht in dem Wehen des Windes, in dem Rauschen des Waldes, dem Wogen des Wassers, in dem Rieseln der Quelle, in Blitz und Donner. Das ist der Geist, der für uns Wahrheit spricht. Oh, der Große Geist spricht Wahrheit! Eure Geister, die ihr auf dem Papiere hier habt, und die dasjenige ausdrücken, was für euch groß ist, die sprechen nicht die Wahrheit.» So sagte der Indianerhäuptling von seinem Standpunkte aus. Dem Großen Geiste gehört der braune Mann, der blasse Mann gehört den Geistern, die in schwarzer Gestalt als kleine zwerghafte Wesen — er meinte die Buchstaben — auf dem Papier herumhüpfen; die sprechen nicht wahr. — Das ist ein welthistorischer Dialog, der gepflogen worden ist zwischen den Eroberern und dem letzten der großen Häuptlinge der braunen Männer. 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