{"corpus":"steiner","locus":"GA 121/1910-06-16/p029","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"A fifth world is that which comprises everything spiritual. The Eastern European element feels the spiritual world as underlying all the forces of Nature and their creations. But this we must think of in quite a different shade of feeling, connected more with the facts, creations and beings of Nature. We must conceive of this Eastern soul as being in a position to see an entity in an occurrence of Nature, of seeing not only the physically-sensible, but the astrally-spiritual. Hence the ideas of an immense number of beings in this unique spiritual world, which we may at the most compare with the world of the Elves of Light. It is that spiritual world, which is looked upon in Anthroposophy as the fifth world, which dawns more or less in the feelings of the peoples of the East. Whether they call it by this name or that, does not signify; what does signify is that the feelings are colored and shaded, that the concepts which characterize this fifth plane or spiritual world are to be found in the world of the East. By means of these feelings this world of the East is preparing for that Spirit which is to bring the Spirit-Self into man, in readiness for that epoch when the Spiritual-Soul shall ascend to Spirit-Self, in the sixth age of post-Atlantean civilization, which is to succeed our own. We meet with this in a very unique manner not only in the creations of the Folk-Souls, which are as I have just described, but also in a wonderful preparatory fashion, in the various externalities of Eastern Europe and its culture.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Lecture X","site_heading":"Folk-Souls and the Evolution of Individual Consciousness","site_heading_note":"A heading the site wrote for this unit from a summary of it; not in the edition, and not the words of Rudolf Steiner or of the translator. 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Cite the German for anything load-bearing."},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/121/1910-06-16/p029","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"other_renderings":{"loci":[{"locus":"GA 121/1910-06-16_02","ga":"121","lecture":"1910-06-16_02","kind":"renderings","relation":"another translation or transcription of the same lecture"}],"note":"The same lecture is also served at the loci listed, each with how it relates to this one. 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Nun folgt aber das Ergreifen des Geistselbst durch die Bewußtseinsseele, so daß hineinleuchtet das Geistselbst in die Bewußtseinsseele, was als Aufgabe der sechsten Kulturstufe nach und nach vorbereitet werden muß. Diese Kultur, die im eminentesten Sinne eine empfängliche Kultur sein muß, denn sie muß hingebungsvoll das Hereindringen des Geistselbst in die Bewußtseinsseele abwarten, wird vorbereitet durch die Völker Westasiens und die vorgeschobenen slawischen Völker Osteuropas. Die letzteren sind aus gutem Grunde mit ihren Volksseelen vorgeschoben, aus dem Grunde, weil alles, was in Zukunft kommen wird, in einer gewissen Weise seine Vorbereitung vorher erfahren muß, sich schon hineinschieben muß, um die Elemente für das Spätere abzugeben. Im höchsten Grade interessant ist es, diese vorgeschobenen Posten einer für die späteren Epochen sich vorbereitenden Volksseele zu studieren. Daher das Eigenartige der für uns zunächst östlich wohnenden slawischen Völker. Ihre ganze Kultur muter den Westeuropäer an als sich im Vorbereitungsstadium befindend, und in sonderbarer Weise schieben sie vor, durch die Medien ihrer vorgeschobenen Posten, dasjenige, was dem Geiste nach etwas ganz anderes ist, als irgendeine Mythologie. Es würde verkennen heißen dasjenige, was von Osten herüber vorgeschoben wird als zu erwartende Kultur, es würde diese Kultur verkennen heißen, wenn man sie vergleichen wollte mit dem, was die westeuropäischen Völker in sich haben, die einen geradlinig fortlaufenden Impuls, der noch im alten Hellsehen seine Wurzel und Quelle hat, besitzen. Das Eigenartige, wodurch sich die Seele dieser osteuropäischen Völker darlebt, das drückt sich in dem ganzen Verhältnis aus, das diese Völker immer offenbarten, wenn ihre Beziehungen zu den höheren Welten in Betracht kamen. Diese Beziehung ist, wenn wir sie mit dem vergleichen, was sich in unseren Mythologien, in Westeuropa, zeigt, mit den sonderbaren, bis ins Individuelle ausgearbeiteten Götterfiguren, etwas ganz anderes. Sie tritt uns so entgegen, daß wir das, was sie uns gibt als unmittelbaren Ausfluß des Volkswesens vergleichen können mit unsern verschiedenen Planen oder Welten, durch die wir uns vorbereiten zum Begreifen einer geistigen, höheren Kultur. Da finden wir zum Beispiel im Osten folgende Vorstellung: Empfangen hat der Westen aufeinanderfolgende, nebeneinanderliegende Welten. Wir haben da zunächst ein deutliches Bewußtsein von einer Welt des kosmischen Vaters. Alles dasjenige, was in Luft und Feuer, was überhaupt in den Elementen, die in und über der Erde sich finden, schöpferisch tätig ist, das tritt uns wie in einem großen, umfassenden Gesamtbegriffe, der zugleich Gesamtempfindung ist, entgegen als der Begriff des Himmelsvaters. So wie wir uns etwa die Welt des Devachan unsere Erde befruchtend denken, so tritt uns diese Himmelswelt, diese väterliche Welt, von Osten her entgegen, und sie befruchtet dasjenige, was als Mütterliches empfunden wird, den Geist der Erde. Wir haben keinen anderen Ausdruck und kein anderes Mittel, als den gesamten Geist der Erde unter dem Bilde des Befruchtetwerdens des mütterlichen Erdenwesens uns zu denken. Da stehen sich dann zwei Welten gegenüber, nicht einzelne, individuelle Götterfiguren. Und als eine dritte Welt steht jenen zwei Welten dasjenige gegenüber, was man als das Segenskind der beiden empfindet. Das ist nicht ein individuelles Wesen, nicht eine Empfindung der Seele, sondern etwas, was das Erzeugnis des Himmelsvaters und der Erdenmutter ist. So wird, aus der geistigen Welt heraus, das Verhältnis von Devachan zur Erde empfunden. Was da entsteht als der Segner, als der Frühling und als das, was da sprießt und sproßt im materiellen Leibe, das wird durchaus als Geistiges empfunden, und was da sproßt und sprießt in der Seele, das wird empfunden als die Welt, die zugleich empfunden wird als Segenskind vom Himmelsvater und der irdischen Mutter. So universell diese Vorstellungen auch sind, wir finden sie bei den vorgeschobenen slawischen Völkern, die nach Westen vorgedrungen sind. Als so universelle Empfindung finden wir das bei keiner westeuropäischen Mythologie. Da finden wir klar ausgearbeitete Göttergestalten, aber nicht dasjenige, was wir in unsern geistigen Planen darstellen; diese finden wir mehr in dem Himmelsvater, in der irdischen Mutter und dem Segenskinde des Ostens. In dem Segenskinde ist wieder eine Welt darinnen, die eine andere durchdringt. Das ist die Welt, welche allerdings schon individuell vorgestellt wird, weil sie an die physische Sonne mit ihrem Licht geknüpft ist, Dieses Wesen, das uns vielfach in der persischen Mythologie entgegengetreten ist, hat auch — allerdings in einer anders ausgebildeten Empfindungs- und Vorstellungsform — das slawische Element; es hat das Sonnenwesen, das seine Segnungen hineingießt in die anderen drei Welten, so daß das Schicksal des Menschen eingesponnen ist in die Schöpfung, in die gegebene Erde, durch die Befruchtung der Erdenmutter mit dem Himmelsvater und durch das, was hineinspinnt der Sonnengeist in diese beiden Welten. Eine fünfte Welt ist das, was alles Geistige umfaßt. Es empfindet das osteuropäische Element in allen Naturkräften und Geschöpfen die zugrunde liegende geistige Welt. Aber die müssen wir uns in einer ganz anderen Empfindungsnuance denken, vielleicht mehr mit den Naturwesen, Naturtatsachen und Naturschöpfungen verknüpft.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":865,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/121/1910-06-16/p015"},{"locus":"GA 121/1910-06-16/p016","passage_number":16,"text":"Wir müssen uns vorstellen, daß diese östliche Seele in der Lage ist, in einem Naturvorgange Wesen zu sehen, nicht bloß das AußerlichPhysisch-Sinnliche, sondern das Astral-Geistige. Daher die Vorstellungen einer ungeheuren Anzahl von Wesenheiten in dieser eigenartigen geistigen Welt, die sich höchstens vergleichen läßt mit der Welt der Lichtelfen. Die geistige Welt, welche von den geisteswissenschaftlichen Vorstellungen als die fünfte Welt angesehen wird, ist ungefähr die Welt, die da aufdämmert dem Volksgemüte des Ostens. Ob Sie sie mit diesem oder jenem Namen benennen, darauf kommt es nicht an, aber darauf kommt es an, daß die Empfindungen nuanciert und schattiert sind, daß die Vorstellungen, durch welche dieser fünfte Plan oder diese fünfte geistige Welt charakterisiert worden ist, sich in der Welt des Ostens findet. Mit dieser Empfindung arbeitete diese Welt des Ostens demjenigen Geiste vor, der das Geistselbst in die Menschen hineinbringen soll, für jene Epoche, wo aufsteigen soll die Bewußtseinsseele zum Geistselbst im sechsten nachatlantischen Kulturzeitraum, der unseren fünften ablösen wird. In einer höchst eigenartigen Weise tritt uns das nicht nur in den Schöpfungen der Volksseelen entgegen, die so sind, wie ich sie eben charakterisiert habe, sondern auch in einer wunderbar vorbereitenden Weise in den mancherlei anderen Äußerungen Osteuropas und seiner Kultur.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":201,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/121/1910-06-16/p016"}],"english":["GA 121/1910-06-16/p024","GA 121/1910-06-16/p025","GA 121/1910-06-16/p026","GA 121/1910-06-16/p027","GA 121/1910-06-16/p028","GA 121/1910-06-16/p029"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":1066,"en_words":1190,"ratio":1.12,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 121/1910-06-16/p015","GA 121/1910-06-16/p016"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":1.1,"band":"comparable","note":null,"word_count":6274,"original_word_count":5729,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"APC1929","book_title":"The Mission of Folk-Souls","publisher":"Anthroposophical Publishing Co.","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA121/English/APC1929/19100616p01.html","evidence":null,"reason":"source_says_translator_unknown","note":"The source page itself says the translator is unknown. 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