{"corpus":"steiner","locus":"GA 123/1910-09-06/p012","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"The other point in this Gospel is that anyone, who, having passed through the seventy-seven stages of purification in the Mysteries has purged his soul of earthly taint, attains a condition only possible for man to-day when he can live in his astral body and ego free of his body. He can then expand into that from which the Earth itself has come forth—into our whole cosmic system. This does come to pass. Then he has reached the being of power who entered into the astral body and ego of the Nathan Jesus. In the Nathan Jesus it is sought to exemplify what man receives, not through his earthly but through his heavenly conditions.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Stages of downward penetration of divine nature into a human individuality","site_heading":"Divine Descent and the Two Jesus Children","site_heading_note":"A heading the site wrote for this unit from a summary of it; not in the edition, and not the words of Rudolf Steiner or of the translator. 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Der Name war in alten Zeiten etwas, was wesenhaft war, was wesenhaft mit dem Wesen oder Ding zusammenhing und ausdrücken sollte den inneren Charakter des Wesens im Ton. Ein Nachklang des Wesens im Ton sollte der Name damals sein. Davon hat unsere heutige Zeit gar keinen Begriff mehr, denn sonst könnten solche Bücher heute nicht entstehen wie die «Kritik der Sprache» von Fritz Manthner, die alles neuere Forschen, alle gelehrte Kritik der letzten Jahre über die Sprache in großartiger Weise berücksichtigt, aber nur nicht das, was für alte Zeiten das Wesenhafte der Sprache war. Der Name war durchaus in alten Zeiten nicht angewendet auf den einzelnen Menschen in seinem persönlichen Leben, sondern auf das, was durch das Gedächtnis zusammengehalten wurde, so daß sein Name so lange gebraucht wurde, als die Erinnerung dauerte. So ist Noah zum Beispiel nicht ein einzelner Mensch, sondern der Name Noah bedeutet, daß sich zunächst irgendein einzelner Mensch erinnert an sein eigenes Leben und dann durch die Geburt hindurch an das Leben seines Vaters, seines Großvaters und so weiter, so lange, als das Gedächtnis anhielt. So weitals der Gedächtnisfaden reichte, wurde für eine solche Folge von Menschen derselbe Name gebraucht. Ebenso sind Namen wie Adam, Seth oder Enoch derartige Namen, mit denen man an Personen so viel zusammenfaßte, als es möglich war, mit dem Gedächtnis in der Rückerinnerung zusammenzuhalten. Wenn also für die alten Zeiten gesagt wird, irgend jemand heißt Enoch, so will das sagen: Es entstand in einer Persönlichkeit, die der Sohn einer anders vorausbenannten Persönlichkeit war, ein neuer Gedächtnisfaden; da erinnerte er sich nicht mehr an die früheren Persönlichkeiten. Aber dieser neue Gedächtnisfaden hörte nun nicht auf mit dem Tode dieser zuerst Enoch benannten Persönlichkeit, sondern er pflanzte sich fort vom Vater auf den Sohn, auf den Enkel und so weiter, bis wieder ein neuer Gedächtnisfaden entstand. Und so lange dieser Gedächtnisfaden sich erhielt, gebrauchte man denselben Namen. 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Gehen wir aber hinauf über Abraham hinaus, dann kommen wir in die Zeit, wo das Gedächtnis länger dauert, und nehmen das, was durch mehrere Persönlichkeiten gleichsam als ein Ich durch das Gedächtnis zusammengehalten wird, auch wirklich unter einem Namen zusammen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":102,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/123/1910-09-06/p009"},{"locus":"GA 123/1910-09-06/p010","passage_number":10,"text":"So wird es Ihnen leichter werden, die siebenundsiebzig Namen, die das Lukas-Evangelium aufzählt, wirklich als ausgedehnt über sehr lange Zeiträume anzusehen, wirklich bis da hinauf, wo die Wesenheit, die wir als die göttlich-geistige Wesenheit des Menschen bezeichnen können, sich zum ersten Male inkarnierte in einem physisch-sinnlichen Menschenleib. Das andere, was darin gesucht werden muß, ist dies: Wer in den großen Mysterien durch die siebenundsiebzig Stufen das erreichte, daß er seine Seele reinigte von allem, was die Menschheit in dem Erdendasein aufgenommen hatte, der erreichte damit jenen Zustand, der heute nur möglich ist, wenn der Mensch leibfrei wird und in dem astralischen Leib und Ich leben kann. Da kann er sich ausgießen über das, aus dem die Erde selbst heraus entstanden ist, über den umliegenden Kosmos, über unser ganzes kosmisches System. Und das sollte sein. Dann hat er erreicht jene göttlich-geistige Kraftwesenheit, welche in den astralischen Leib und das Ich des nathanischen Jesus einzog.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":153,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/123/1910-09-06/p010"},{"locus":"GA 123/1910-09-06/p011","passage_number":11,"text":"In dem nathanischen Jesus sollte dargestellt werden, was der Mensch nicht aus irdischen, sondern aus himmlischen Verhältnissen hat. 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