{"corpus":"steiner","locus":"GA 146/1913-06-03/p026","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"One thing is essential to the coming spiritual age. We must learn to take a different attitude toward the great riddles and secrets of the cosmos, to approach them not as in the past with reason and intellect alone, but with all the faculties of our soul. Then we shall ourselves become partakers in the whole of human evolution. It will be for us like a fountain of sublime, all-human consciousness. We shall have fullness of soul. We shall feel that we may belong to that humanity that over all the earth is to develop such impulses as have been the subject of our thoughts today.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Lecture VII","site_heading":"Krishna, the Luke Jesus Child, and Human Creative Forces","site_heading_note":"A heading the site wrote for this unit from a summary of it; not in the edition, and not the words of Rudolf Steiner or of the translator. Cite the unit by its title and locus, never by this heading, and do not quote it.","date":"1913-06-03","location":null,"word_count":106,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/146/1913-06-03/p026","alignment_confidence":"medium","alignment_reason":"beads:embedding","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"George and Mary Adams with emendations by Doris M. 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Cite the translator with confidence; attribute the publisher only as probable."},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/146/1913-06-03/p026","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. 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Es könnte vielleicht jemand an der Hand meiner Vorträge über das Lukas-Evangelium, die ich in Basel vor Jahren gehalten habe, wo ich zum erstenmal hingewiesen habe auf die zwei Jesusknaben und auf ihre Abstammung, wo ich zum ersten Male hinweisen konnte darauf, daß in dem einen Jesusknaben lebte die Zarathustraseele, und daß diese in einem bestimmten Zeitpunkte überging in den Leib des anderen Jesusknaben, es könnte jemand, der das gehört hat, fragen: Ja, warum ist denn das, was heute hinzugefügt worden ist, nicht dazumal schon dargestellt worden? — Das hängt mit der ganzen Art, wie die Sache gefunden ist, zusammen. Nämlich damit, daß wahrhaftig diese ganze Wahrheit in keinem einzigen Stück mit dem menschlichen Verstande gefunden worden ist. So wie ich versuchte, sie heute einzukleiden, ist sie nicht gefunden, sondern so, daß zuerst die Wahrheit dastand — wie ich das geschildert habe vor ein paar Tagen -, daß die Tatsache da war. Dann hat sich das andere von selbst gegeben, hat sich angeschlossen an den Grundstamm dieser Erkenntnis der Wahrheit von den zwei Jesusknaben. Daraus können Sie entnehmen, wie in der anthroposophischen Strömung, die ich mir erlaube vor Ihnen zu vertreten, nichts verstandesmäßige Konstruktion ist. Das ist nicht etwas, was ich so hinstellen will, als ob es jeder so machen müsse, was ich selber als besondere Aufgabe für mich selber betrachte: nämlich, nichts zu sagen, was von dem Verstande als solchem gegeben ist, sondern die Dinge so zu nehmen, wie sie zunächst gegeben werden für die okkulte Beobachtung, die später erst durchdrungen wird von der menschlichen Vernunft. Nicht aus äußerer historischer Forschung ist das über die zwei Jesusknaben gefunden worden, sondern es war von Beginn an eine okkulte Tatsache. Dann ist der Zusammenhang mit dem Krishna-Geheimnis offenbar worden. Sie sehen daraus, in welcher Weise Menschenwissenschaft, die ins Okkulte hinein arbeiten muß in dem Zeitalter, in das wir selber eintreten, in welcher Weise auch den einzelnen Menschenseelen verständlich werden wird das, was die eigentlichen Grundimpulse der Erdenevolution sind, wie dieses immer mehr und mehr hineinleuchten wird in dasjenige, was geschehen ist, und wie wahre Wissenschaft wirklich nicht bloß zum Verstande sprechen wird, sondern wahrhaftig die ganze Seele des Menschen erfüllen wird. Gerade wer sich bekannt macht mit okkulten Tatsachen und wahrhaftig, das erfährt man immer mehr, je tiefer man eindringt in die Welt der Tatsachen -, der hat die Empfindung, der hat das Gefühl für die Größe, für die Herrlichkeit und für das Gewaltige dieser Tatsachen. Unsere ganze Seele wird engagiert, nicht nur Verstand und Vernunft, unsere ganze Seele wird angefeuert, wenn wir uns auf die Wahrheit in dieser Weise einlassen. Und insbesondere in einem solchen Moment, da wir den Blick hinwenden zu jener wunderbaren Tatsache, wo der Menschheit ganzes Innere in einem Menschenleibe lebte und anderseits aus der ganzen Erdenevolution sich heranentwickelt hat eine Seele, die von diesem Leibe Besitz ergreift, und wie nun während dreier Jahre seines Lebens von außen herangetreten ist an diesen Leib etwas, was aus dem Kosmos der ganzen Menschheit zuerteilt ist: wahrhaftig, das erschüttert und erfüllt unsere ganze Seele. Das spirituelle Zeitalter wird uns auch die Möglichkeit bringen, solche Momente noch mehr zu vertiefen. Aber dasjenige, was untrennbar ist von dem spirituellen Zeitalter, das ist, daß wir eben lernen, anders uns zu den großen Welträtseln und Weltgeheimnissen zu verhalten, als sich die Vorwelt verhalten hat, daß wir lernen, nicht nur Verstand und Vernunft den heiligen Rätseln entgegenzuhalten, sondern unsere ganze Seele. Dann werden wir mit unserer Seele Teilnehmer an der ganzen Menschheitsevolution. 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