{"corpus":"steiner","locus":"GA 147/1913-08-30/p029","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"Johannes Thomasius would have to have a different make-up to experience this triad differently—making two mistakes, let's say, and seeing the double twice. He would not have seen just one Spirit of his Youth as *The Souls' Awakening* has it; he would instead have seen many of his soul-children in the realm of shadows. Here great secrets of soul life make themselves felt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Lecture VII","site_heading":"The Other Self and Shadow Beings in Spiritual Ascent","site_heading_note":"A heading the site wrote for this unit from a summary of it; not in the edition, and not the words of Rudolf Steiner or of the translator. 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Wenn man sozusagen nicht gleich nachkommt, so verwechselt man das eine mit dem anderen. Das ist es, was Johannes Thomasius passiert, indem er zuerst die andere Philia vor sich hat und dann den Doppelgänger für die andere Philia hält. Solche Verwechslungen treten außerordentlich leicht ein. Man muß sich klar sein, daß man sich erst hindurcharbeiten muß zum wahren Anschauen der höheren Welten, und daß da gerade leicht wegen der Verwandlungsfähigkeit Verwechslungen eintreten können. Und die Art, wie sich diese Verwechslungen herausstellen, ist außerordentlich bedeutsam für den Gang, den die Entwickelung einer Seele nimmt. Sie erinnern sich, dreimal hat Johannes ein Erlebnis. Daß Johannes Thomasius dieses Erlebnis gerade so hat, hängt davon ab, daß er in einer gewissen Weise geworden ist. Das erste Erlebnis ist mit der anderen Philia, das zweite Mal mit dem Doppelgänger, das dritte Mal wieder mit der anderen Philia. Da haben wir eine Dreiheit von Erlebnissen. Mit Dreiheiten haben wir es überhaupt in der Welt zu tun. Wir müssen diese Dreiheiten geradezu suchen, weil immer Dreiheiten da sind. Daß Johannes Thomasius zweimal die andere Philia vor sich hat, einmal nur den Doppelgänger, und einmal diese Verwechslung begeht, das hängt zusammen mit dem, was er erreicht hat. Mit dem, was er ist, hängt aber auch zusammen, daß er dieses Seelenkind, den Geist des jungen Johannes, wahrnimmt, der sein Geschöpf ist — allerdings mit Hilfe des Luzifer zustande gebracht —, der aber da draußen in der Welt vorhanden ist. Das ist etwas, was zu den oft erschütterndsten Erlebnissen des hellseherischen Bewußtseins gehört, daß man Teile des Karma, die unausgeglichen sind, durch Luzifer verselbständigt in Schattenwesen, in der geistigen Welt findet. Man kann viele solche Schattenwesen finden, die man durch sein unausgetragenes Karma selber, durch Luzifer veranlaßt, in die geistige Welt versetzt hat. 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