{"corpus":"steiner","locus":"GA 15/l01/p006","lang":"en","edition":"AP1992","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"Our souls, however, have already performed their wisest deeds *before* this time. Never again in later life, after we have attained full consciousness, will we be able to accomplish such splendid and tremendous deeds as those we accomplished out of the unconscious depths of our souls in the first years of childhood. As we know, we bring the fruits of earlier lives on earth with us into the physical world at birth. For example, at birth our physical brain is still an incomplete and unfinished instrument. The soul must then work on it, adding the finer, detailed structures that make it the medium of all the soul's faculties. In fact, before the soul is fully conscious, it works on the brain to transform it into an instrument to express all the capacities, aptitudes, characteristics, and so on, that it has as a consequence of earlier lives. This work on our own body is guided from a perspective that is wiser than anything we can achieve later with our full consciousness. Moreover, during this time when the brain is being transformed, we must also acquire the three most important capacities for life on earth.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Lecture One","site_heading":null,"date":null,"location":null,"word_count":193,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/15/l01/p006","alignment_confidence":"medium","alignment_reason":"beads:length","two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["AP1992","ASGB1921"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/15/l01/p006"},{"lang":"en","edition":"AP1992","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/15/l01/p006","paragraph_aligned":true},{"lang":"en","edition":"ASGB1921","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":false,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/15/l01/p006?edition=ASGB1921","paragraph_aligned":true}],"german_anchor":{"de_prefix":"l01","de_passages":[{"locus":"GA 15/l01/p002","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/15/l01/p002"}],"bead_confidence":"medium","pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["length","reader"],"reader_german":["GA 15/l01/p002"],"reader_part":true,"length_check":{"de_words":428,"en_words":422,"ratio":0.99,"partial":false},"correspondence":"established","note":"English passage numbering is edition-relative, so the same number need not name the same paragraph in the German. 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Das tut er ungefähr von der Geburt an bis zu dem Zeitpunkte, bis zu dem er sich noch zurückerinnern kann, wenn er im späteren Leben zurückblickt auf die verflossenen Jahre seines Erdendaseins. Wenn man zurückdenkt an das, was man vor drei, vier, fünf Jahren und dann immer weiter zurück getan hat, so kommt man bis zu einem gewissen Punkt der Kindheit; weiter geht die Rückerinnerung nicht. Was davor liegt, können dem Menschen die Eltern oder andere Personen erzählen; aber die eigene Erinnerung reicht nur bis zu einem gewissen Punkt zurück. Das ist auch der Zeitpunkt, in welchem der Mensch gelernt hat, sich als ein Ich zu fühlen. Bei den Menschen, deren Erinnerung über die Lebensnorm nicht hinausgeht, muß immer ein solcher Lebenspunkt da sein. Vor diesem Zeitpunkte aber hat die menschliche Seele am Menschen selbst die allerweisesten Dinge getan, und niemals kann der Mensch später, wenn er zu seinem Bewußtsein gekommen ist, so Großartiges und Gewaltiges an sich selber leisten, wie er in den allerersten Jahren seiner Kindheit aus unterbewußten Seelengründen heraus vollzieht. Denn man weiß, daß der Mensch durch seine Geburt in die physische Welt das hineinträgt, was er mitgebracht hat als die Früchte der früheren Erdenleben. Wenn der Mensch geboren wird, ist zum Beispiel sein physisches Gehirn noch ein sehr unvollkommenes Werkzeug. Es muß nun des Menschen Seele in dieses Werkzeug erst die feineren Gliederungen hineinarbeiten, die es zum Vermittler alles dessen machen, wessen die Seele fähig ist. In der Tat arbeitet die Menschenseele, bevor sie vollbewußt ist, an dem Gehirn so, daß dieses ein solches Werkzeug werden kann, wie es gebraucht wird zum Ausleben all der Fähigkeiten, Anlagen, Eigenschaften und so weiter, welche der Seele eignen als Ergebnisse ihrer früheren Erdenleben. Diese Arbeit am eigenen Leibe ist von Gesichtspunkten geleitet, die weiser sind als alles dasjenige, was der Mensch später aus seinem vollen Bewußtsein heraus an sich tun kann. 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