{"corpus":"steiner","locus":"GA 15/l01/p009","lang":"en","edition":"ASGB1921","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":false,"text":"We thus see that man accomplishes momentous things during the first years of his life. He is working on himself in the spirit of the highest wisdom. In point of fact, if it were a question of his own cleverness, he would not be able to accomplish what he must accomplish without that cleverness during the first period of his life. Why is all this accomplished in those depths of the soul which lie outside consciousness? This happens because the human soul and entire being are, during the first years of earthly life, in much closer connection with the spiritual worlds of the higher hierarchies than they are later. A clairvoyant who has gone through sufficient spiritual development to be able to witness actual spiritual events, sees something exceedingly significant at the moment when the ego acquires consciousness, *i.e.*, at the earliest point to which the memory of later years goes back. Whereas what we call the child's aura hovers around it during its earliest years like a wonderful human and superhuman power and, being really the higher part of the child, is continued on into the spiritual world, at the moment to which memory goes back, this aura sinks more into the inner being of the child. A human being is able to feel himself a continuous ego as far back as that point of time, because that which was previously in close connection with the higher worlds, then passed into his ego. Henceforward the consciousness is at every point brought into connection with the external world. This is not the case with a very young child, to whom things appear only as a surrounding world -of dreams.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Lecture I","site_heading":null,"date":null,"location":null,"word_count":279,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/15/l01/p009?edition=ASGB1921","alignment_confidence":"medium","alignment_reason":"beads:length","two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["AP1992","ASGB1921"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/15/l01/p009"},{"lang":"en","edition":"AP1992","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/15/l01/p009","paragraph_aligned":true},{"lang":"en","edition":"ASGB1921","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":false,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/15/l01/p009?edition=ASGB1921","paragraph_aligned":true}],"german_anchor":{"de_prefix":"l01","de_passages":[{"locus":"GA 15/l01/p006","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/15/l01/p006"}],"bead_confidence":"medium","pairing_state":"proposed","verified":false,"length_check":{"de_words":494,"en_words":501,"ratio":1.01,"partial":false},"correspondence":"established","note":"English passage numbering is edition-relative, so the same number need not name the same paragraph in the German. 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Für den Hellseher, der eine geistige Entwickelung durchgemacht hat, so daß er die wirklichen geistigen Vorgänge verfolgen kann, zeigt sich an dem Zeitpunkte, in welchem der Mensch sein Ich-Bewußtsein so erlangt, daß er sich später bis zu diesem Zeitpunkte zurückerinnern kann, etwas ungeheuer Bedeutungsvolles. Während das, was wir die «kindliche Aura» nennen, in den ersten Lebensjahren wie eine wunderbare, menschlich-übermenschliche Macht das Kind umschwebt - so umschwebt, daß diese kindliche Aura, der eigentliche höhere Teil des Menschen, überall seine Fortsetzung in die geistige Welt hinein hat -, dringt in jenem Zeitpunkt, bis zu welchem der Mensch sich zurückerinnern kann, diese Aura mehr in das Innere des Menschen hinein. Der Mensch kann sich, bis zu diesem Zeitpunkte zurück, als zusammenhängendes Ich empfinden, weil dasjenige, was früher an die höheren Welten angeschlossen war, dann in sein Ich hineingezogen ist. Von da ab stellt das Bewußtsein überall sich selber in Verbindung zu der Außenwelt. Das geschieht im Kindesalter noch nicht. Da waren die Dinge für den Menschen so, als wenn sie wie eine Traumwelt ihn umschwebten. Aus einer Weisheit heraus, die nicht in ihm ist, arbeitet der Mensch an sich. Diese Weisheit ist mächtiger, umfassender als alle spätere bewußte Weisheit. Diese höhere Weisheit verdunkelt sich für die menschliche Seele, welche dann dafür die Bewußtheit eintauscht. Sie wirkt aus der geistigen Welt heraus tief in die Körperlichkeit herein, so daß der Mensch durch sie sein Gehirn aus dem Geiste heraus formen kann. Nicht mit Unrecht darf gesagt werden, von einem Kinde kann auch der Weiseste lernen. Denn was an dem Kinde arbeitet, ist die Weisheit, die dann später nicht in das Bewußtsein eintritt, und durch welche der Mensch etwas wie einen «Telephonanschluß» nach den geistigen Wesenheiten hat, in deren Welt er sich zwischen dem Tode und einer neuen Geburt befindet. Von dieser Welt strömt noch etwas ein in die kindliche Aura, und der Mensch ist da unmittelbar als einzelnes Wesen unterstehend der Führung der ganzen geistigen Welt, zu welcher er gehört. Die geistigen Kräfte aus dieser Welt strömen in das Kind noch ein. Sie hören auf einzuströmen in dem Zeitpunkte, bis zu dem die normale Rückerinnerung geht. Diese Kräfte sind es, die den Menschen fähig machen, sich in ein bestimmtes Verhältnis zur Schwerkraft zu bringen. 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