{"corpus":"steiner","locus":"GA 15/l01/p011","lang":"en","edition":"ASGB1921","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":false,"text":"The higher wisdom works out of the spiritual world deep into the bodily part of man, so that man is able by its means to form his brain out of spirit. It is rightly said that even the wisest may learn from a child, for in the child is working the wisdom which does not pass later into consciousness. Through that wisdom man has something like telephonic connection with the spiritual beings in whose world he lives between death and rebirth. From that world there is something still streaming into the aura of the child, which is, as an individual being, immediately under the guidance of the entire spiritual world to which it belongs. Spiritual forces *from* that world continue to flow into the child. They cease so to flow at the point of time to which memory goes back. It is these forces which enable the child to bring itself into a definite relation to gravitation. They form the larynx, and so mold the brain that it becomes a living instrument for the expression of thought, feeling, and will.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Lecture I","site_heading":null,"date":null,"location":null,"word_count":180,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/15/l01/p011?edition=ASGB1921","alignment_confidence":"medium","alignment_reason":"beads:length","two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["AP1992","ASGB1921"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/15/l01/p011"},{"lang":"en","edition":"AP1992","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/15/l01/p011","paragraph_aligned":true},{"lang":"en","edition":"ASGB1921","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":false,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/15/l01/p011?edition=ASGB1921","paragraph_aligned":true}],"german_anchor":{"de_prefix":"l01","de_passages":[{"locus":"GA 15/l01/p006","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/15/l01/p006"}],"bead_confidence":"medium","pairing_state":"proposed","verified":false,"length_check":{"de_words":494,"en_words":501,"ratio":1.01,"partial":false},"correspondence":"established","note":"English passage numbering is edition-relative, so the same number need not name the same paragraph in the German. 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Für den Hellseher, der eine geistige Entwickelung durchgemacht hat, so daß er die wirklichen geistigen Vorgänge verfolgen kann, zeigt sich an dem Zeitpunkte, in welchem der Mensch sein Ich-Bewußtsein so erlangt, daß er sich später bis zu diesem Zeitpunkte zurückerinnern kann, etwas ungeheuer Bedeutungsvolles. Während das, was wir die «kindliche Aura» nennen, in den ersten Lebensjahren wie eine wunderbare, menschlich-übermenschliche Macht das Kind umschwebt - so umschwebt, daß diese kindliche Aura, der eigentliche höhere Teil des Menschen, überall seine Fortsetzung in die geistige Welt hinein hat -, dringt in jenem Zeitpunkt, bis zu welchem der Mensch sich zurückerinnern kann, diese Aura mehr in das Innere des Menschen hinein. Der Mensch kann sich, bis zu diesem Zeitpunkte zurück, als zusammenhängendes Ich empfinden, weil dasjenige, was früher an die höheren Welten angeschlossen war, dann in sein Ich hineingezogen ist. Von da ab stellt das Bewußtsein überall sich selber in Verbindung zu der Außenwelt. Das geschieht im Kindesalter noch nicht. Da waren die Dinge für den Menschen so, als wenn sie wie eine Traumwelt ihn umschwebten. Aus einer Weisheit heraus, die nicht in ihm ist, arbeitet der Mensch an sich. Diese Weisheit ist mächtiger, umfassender als alle spätere bewußte Weisheit. Diese höhere Weisheit verdunkelt sich für die menschliche Seele, welche dann dafür die Bewußtheit eintauscht. Sie wirkt aus der geistigen Welt heraus tief in die Körperlichkeit herein, so daß der Mensch durch sie sein Gehirn aus dem Geiste heraus formen kann. Nicht mit Unrecht darf gesagt werden, von einem Kinde kann auch der Weiseste lernen. Denn was an dem Kinde arbeitet, ist die Weisheit, die dann später nicht in das Bewußtsein eintritt, und durch welche der Mensch etwas wie einen «Telephonanschluß» nach den geistigen Wesenheiten hat, in deren Welt er sich zwischen dem Tode und einer neuen Geburt befindet. Von dieser Welt strömt noch etwas ein in die kindliche Aura, und der Mensch ist da unmittelbar als einzelnes Wesen unterstehend der Führung der ganzen geistigen Welt, zu welcher er gehört. Die geistigen Kräfte aus dieser Welt strömen in das Kind noch ein. Sie hören auf einzuströmen in dem Zeitpunkte, bis zu dem die normale Rückerinnerung geht. Diese Kräfte sind es, die den Menschen fähig machen, sich in ein bestimmtes Verhältnis zur Schwerkraft zu bringen. 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