{"corpus":"steiner","locus":"GA 157a/1915-11-18/p005","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"I should like to point out—if I may do so without seeming narrow-minded through a too exact and pedantic reference to these things, for in these days we should be very broad indeed—that it is especially good to hold before the soul as imaginative pictures our own epoch and that of the Rome at the first appearance of Christianity.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"2. 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Do not treat the English as carrying their content: read the German passages directly, and if you need to quote, quote the German. Absence of a phrase from the English here is NOT evidence it is absent from Steiner."},"paired_german":{"status":"paired","german":[{"locus":"GA 157a/1915-11-18/p007","passage_number":7,"text":"Gewiß, wer mit einem nur kurzreichenden Blicke die Weltenereignisse anschaut, der wird solche umfangreichen Ereignisse nach dem nächsten beurteilen, das ihnen vorangegangen ist und das ihnen folgen kann. Wer aber nur auch äußerlich, ohne in irgend etwas Esoterisches einzugehen, den Gang der Weltenereignisse anblickt und frühere Zeiten mit gegenwärtigen Zeiten vergleicht, der wird sich bewußt werden können, wie unendlich viel zusammenhängen kann, sagen wir, mit dem, was sich in einer ganz anderen Art als die Wirkungen nachher in der Welt nunmehr abspielt. 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Wenn Sie nur ein wenig die Geschichte aufschlagen und sich ansehen, was dazumal geschehen ist durch die Kämpfe der mitteleuropäischen Völkerschaften mit, sagen wir, den Völkerschaften des Römerreiches, so werden Sie sich sagen: Es ist aus einer älteren Konfiguration der europäischen Welt eine spätere Konfiguration dieser europäischen Welt entstanden. Aber wenn man ganz würdigen will, um was es sich dabei handelt, dann muß man die ganze nachfolgende Geschichte ins Auge fassen. Denn diese nachfolgende Geschichte, wie sie sich abgespielt hat in Europa, sie hätte sich nicht so abspielen können, wie sie sich abgespielt hat, hätten nicht die Kämpfe dazumal gerade den Ausgang genommen, den sie genommen haben.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":318,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/157a/1915-11-18/p007"},{"locus":"GA 157a/1915-11-18/p008","passage_number":8,"text":"Und was gehört alles zu dieser europäischen Geschichte? 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Es ist ein politischer Gegensatz der Völker zwischen Süd- und Mitteleuropa —, so würde er recht gehabt haben. Aber derjenige, der gesagt hätte: Sieh hin, die Konfiguration der geistigen Kultur aller folgenden Jahrhunderte nimmt ihren Ausgang von dem, was hier geschieht -, so hätte der auch recht gehabt, und er hätte in weiterem Sinne recht gehabt. Damit, daß? man von irgend etwas die naheliegenden Ursachen auffindet, daf man sagt, was die nächstliegenden Gegensätze sind, hat man nicht die ganze Schwere des Ereignisses getroffen. Die Dinge dieser Welt hängen aufs innigste zusammen. Und wenn wir innerlich Stärkung brauchen, um sozusagen die rechte Kraft zu finden für das Vertreten unserer Sache, dann brauchen wir uns nur zu erinnern, daß in einem wahrhaft noch kleineren Zirkel, als der unsrige einer ist, zusammengesessen haben diejenigen, die im Beginne der christlichen Verkündigung die große Weltwahrheit des Christentums vertreten haben. 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