{"corpus":"steiner","locus":"GA 157a/1915-11-20/p011","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"Now for the spiritual investigator who has to investigate those things, an important question arises out of such considerations. He has first to place this question before himself. And the posing of the question is then a kind of introduction to the answer which must then arise from the clairvoyant observation. For example; one must say: Here on earth, according to the normal course of life Man is destined to reach old age and to use up his life slowly. To this end his etheric body, astral body, and Ego are adjusted. This would occur, if the course of life were normal: but now, through a shell that suddenly strikes a man, the whole connection is disturbed. Through this, a certain faculty of the etheric body (I will for the present limit our consideration to the individual man), that force which would have been able to work as if prophetically through the entire life, which would have been able to lead him through many other relations in life—that force is torn out of life; it is separated from the physical plane. Just suppose that the shell had not struck the man. (We can put this hypothesis and not consider the fact that all this is of course karmic). Well, he would then have gradually used up that force in his etheric body, perhaps during many years. That force is nevertheless in the inner part of his soul. It does not cease to exist, and it may be perceived when the man, who has been killed by a shell, gazes on his life-tableau, looks back in the etheric body. I have already indicated that this life-picture has a quite special characteristic. It has the characteristic of seeming to come from the outer world, rather than of having to be produced from within.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"3. The Subconscious Strata of the Soul-Life and the Life of the Spirit After Premature Death","site_heading":null,"date":"1915-11-20","location":null,"word_count":301,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/157a/1915-11-20/p011","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"count_diverges","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Henry Collison","identified_edition":"APC1927","book_title":"The Forming of Destiny and Life after Death","publisher":"Anthroposophical Publishing Co.","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA157a/English/APC1927/19151120p01.html","evidence":"lecture_page_line","publisher_note":"The publisher is inferred from the edition code in this lecture's source URL, not stated by the source page. The translator IS verified for this lecture: its own source names the translator (evidence: the lecture's page, rsarchive's lecture list, or the cover of the book it was published in), and that page's text was matched against this unit (see match_score and source_url). Cite the translator with confidence; attribute the publisher only as probable."},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/157a/1915-11-20/p011"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/157a/1915-11-20/p011","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"german_anchor":{"de_prefix":"1915-11-20","de_passages":[{"locus":"GA 157a/1915-11-20/p015","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/157a/1915-11-20/p015"},{"locus":"GA 157a/1915-11-20/p016","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/157a/1915-11-20/p016"},{"locus":"GA 157a/1915-11-20/p017","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/157a/1915-11-20/p017"}],"bead_confidence":"high","pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 157a/1915-11-20/p015"],"reader_part":true,"length_check":{"de_words":734,"en_words":755,"ratio":1.03,"partial":false},"correspondence":"established","note":"English passage numbering is edition-relative, so the same number need not name the same paragraph in the German. The German original passage(s) above are the edition-invariant anchor — fetch them (lang='de') to verify wording before quoting across editions."},"paired_german":{"status":"paired","german":[{"locus":"GA 157a/1915-11-20/p015","passage_number":15,"text":"Für denjenigen, der nun als Geistesforscher diese Dinge zu erforschen hat, entsteht aus solchen Erwägungen heraus eine wichtige Frage. Man muß sich allerdings die Frage zunächst einmal vorlegen, aber dann ist dieses Vorlegen der Frage eine Art Leitung zu der Antwort hin, die sich dann aus der hellsichtigen Beobachtung ergeben muß. Man sagt sich zum Beispiel: Der Mensch ist ja doch bestimmt, hier auf der Erde, wenn das Leben normal abläuft, das Patriarchenalter zu erreichen, das Leben langsam aufzubrauchen. Dafür ist sein Ätherleib und sein Astralleib und sein Ich eingerichtet. Das kann im normalen Lebensablauf geschehen. Nun wird plötzlich durch eine Kugel, die den Menschen trifft, der ganze Zusammenhang gestört. Damit aber wird eine Fähigkeit, zum Beispiel die Fähigkeit des Ätherleibes - ich will jetzt die Betrachtung auf den einzelnen Menschen richten -, die Kraft, die nun durch das ganze Leben hindurch hätte wie prophetisch wirken können, die den Menschen hätte hindurchführen können durch viele Lebensverhältnisse noch, herausgerissen aus dem Leben; sie wird getrennt von dem physischen Plan. Nehmen Sie an, die Kugel hätte nicht getroffen wir können die Hypothese stellen und absehen davon, daß es ja selbstverständlich Karma ist -, dann würde der Mensch diese Kraft nach und nach verbraucht haben in seinem Ätherleibe, vielleicht durch viele Jahre hindurch. Diese Kraft ist trotzdem in seinem Seeleninnern da; sie ist «nicht nicht da», diese Kraft. Daß sie da ist, das sieht man schon, wenn nun ein solcher Mensch, den eine Kugel getroffen hat, auf sein Lebenstableau zurückblickt, zurückblickt im Ätherleibe. Ich habe es schon angedeutet: Dieses Lebenstableau hat einen ganz anderen Charakter. Es hat den Charakter, als ob es von der Außenwelt herankomme, nicht so sehr von der Innenwelt erzeugt werden müßte. Kurz, diese Energie, diese Kraft, die da abgeschnitten wird, die ist im Menschen. Und die Beobachtung ergibt auch, daß sie da ist, daß sie verändert das ganze folgende Leben nach dem Tode. Ebenso ist es mit der Kraft, die im Astralleibe ist. Die wurde ja auch verwendet worden sein während des ganzen Lebens. Die ist auch noch da. Kurz, der Mensch tritt ganz anders durch die Pforte des Todes, wenn er gewaltsam aus dem physischen Leben herausgerissen wird, wenn er etwa durch eine Kugel getroffen wird und dadurch das Leben verläßt, als wenn er langsam im Bette gestorben wäre.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":381,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/157a/1915-11-20/p015"},{"locus":"GA 157a/1915-11-20/p016","passage_number":16,"text":"Nun entsteht die große Frage für den Geistesforscher: Was bedeutet das denn eigentlich? Was bedeutet es für eine Epoche, daß der Mensch durch dasjenige, was ich angeführt habe, eigentlich etwas ganz anderes hineinbringt in die geistige Welt, als er hineinbringt, wenn er das Leben ausgelebt hat? Für eine solche Epoche, wie die ist, in der wir leben, ist das von unendlich großer Bedeutung, denn vieles von der Art des Geschilderten wird in die geistige Welt hineingetragen. Was bedeutet denn das für die geistige Welt? Das ist eine ungeheuer bedeutungsvolle Frage. - Wenn man sich ein wenig ansieht das Verhältnis der geistigen Welt zur physischen Welt, wie Sie es nachlesen können in dem Wiener Zyklus: «Inneres Wesen des Menschen und Leben zwischen dem Tode und einer neuen Geburt», dann kommt das näher, was man so lange nicht glauben kann, was sich aber der geistigen Forschung ganz klar darstellt: daß sich wirklich alle Begriffe und Vorstellungen ändern, wenn man in die geistige Welt kommt. Und so ist es nicht nur, wenn man durch Initiation hineinkommt in die geistige Welt, sondern so ist es auch bei dem Durchgang durch den Tod.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":188,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/157a/1915-11-20/p016"},{"locus":"GA 157a/1915-11-20/p017","passage_number":17,"text":"Sehen Sie, hier entwickelt sich eigentlich die Menschheit im Grunde immer mehr und mehr nach einer bestimmten Richtung, man kann sagen, des sogenannten Seinsbegriffes. Und heute ist schon ein gewaltiges Versenktsein in die Vorliebe für den Seinsbegriff vorhanden. Was meine ich eigentlich mit dem Seinsbegriff, mit dem Begriff des Seins? Nun, es laßt ja heute kaum einer noch etwas gelten, was sich nicht gibt als ein «Sein». Wenn irgendeiner kommt, der nicht von etwas spricht, was handgreiflich ist, so wird er für einen Phantasten gehalten. Die Menschen gehen umher und reden von dem «Wirklichen», und demgegenüber ist ein bloßer Gedanke nichts. Es gibt heute unzählige Menschen, die achten den Gedanken deshalb nicht, weil sie nicht von ihm angebissen werden können. «Sein» bedeutet für sie: man bekommt knüppeldick dasjenige, was wahrgenommen wird. Man hat nichts dazu zu tun, daß irgend etwas ist, sondern es gibt sich als seiend. Und was nicht in dieser Weise sich als seiend gibt, das wollen die Menschen immer weniger gelten lassen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":165,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/157a/1915-11-20/p017"}],"english":["GA 157a/1915-11-20/p011","GA 157a/1915-11-20/p012"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":734,"en_words":755,"ratio":1.03,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 157a/1915-11-20/p015"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":1.04,"band":"comparable","note":null,"word_count":6993,"original_word_count":6738,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"recorded","translator":"Henry Collison","identified_edition":"APC1927","book_title":"The Forming of Destiny and Life after Death","publisher":"Anthroposophical Publishing Co.","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA157a/English/APC1927/19151120p01.html","evidence":"lecture_page_line","publisher_note":"The publisher is inferred from the edition code in this lecture's source URL, not stated by the source page. The translator IS verified for this lecture: its own source names the translator (evidence: the lecture's page, rsarchive's lecture list, or the cover of the book it was published in), and that page's text was matched against this unit (see match_score and source_url). Cite the translator with confidence; attribute the publisher only as probable."},"entity_parity":{"status":"ok","checked_against":["GA 157a/1915-11-20/p015","GA 157a/1915-11-20/p016","GA 157a/1915-11-20/p017"],"missing_from_translation":[],"present_only_in_translation":[],"bead_confidence":"high","note":"Every load-bearing name in the German counterpart appears in this English passage. That is a check on NAMES only: a translation can keep every name and still reverse who acts on whom, change a number, or soften a claim. Read the German for anything you intend to rest an argument on."},"note":"quote_safe certifies the bytes of this text. This block is about the translation as a WITNESS: who made it, and whether it carries the same names as the original. See witness_completeness for how much of the original this witness holds."}}