{"corpus":"steiner","locus":"GA 159/1915-05-07/p026","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"You see, my book *A WAY OF INITIATION* speaks of that moment when we rise up to the spiritual world (indeed, every human being is in the spiritual world, it is simply a question of his being able to recognise a world which always exists round about him),—when that easy union, that unity of our being in which We live here in the physical world, ceases to exist. Divisions arise; but in addition to the division mentioned in that book, the one which may be observed after the encounter with the Guardian of the Threshold, there are other divisions, one for example, which is of deepest significance for our whole life of feeling. We should recognise that although we must do our duty fully towards the nation to which we belong in one particular incarnation and give it our love unstintingly, this nation stands within the whole process of evolution of the earth. We should realise that in view of the fact that through our Ego and our astral body we are also SPIRITUAL beings, we belong to the whole, of humanity and should therefore have impulses which we share with the whole of mankind. Spiritual science does net admit that we should, live in the world in a one-sided manner; these two sides of our being must be harmonised. We should realise that in our present incarnation we can love the nation to which we belong even though we are spiritual scientists, we can love it as deeply as any patriot, but the same time wo must bring this love in harmony with the feelings which unite us with the WHOLE of mankind.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Effects of the Christ-Impulse Upon the Historical Course of Human Evolution","site_heading":null,"date":"1915-05-07","location":null,"word_count":274,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/159/1915-05-07/p026","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"count_diverges","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"Singles","book_title":"The Mystery of Death","publisher":null,"publisher_inferred":false,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA159/English/Singles/19150507p02.html","evidence":null,"reason":"no_translator_named","note":"Neither the lecture's own page nor rsarchive's lecture list names a translator for it. 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Wir müssen anerkennen, daß, indem wir in einer bestimmten Inkarnation gegenüber dem Volkstum, in dem wir eben stehen, voll unsere Pflicht zu tun haben, ihm voll unsere Liebe darzubringen haben, dieses Volkstum im ganzen Entwickelungsprozeß der Erde darinsteht. Wir müssen uns klar sein, daß wir, indem wir auch geistige Wesenheiten sind im Ich und Astralleib, wirklich der ganzen Menschheit angehören und mit unseren Impulsen mit der ganzen Menschheit fühlen müssen. Und nicht ist es so, daß die Geisteswissenschaft zuläßt, daß wir in ihr in einer Einseitigkeit leben, sondern wir müssen diese beiden Seiten unseres Wesens in einen vollen Einklang bringen können.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":210,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/159/1915-05-07/p012"},{"locus":"GA 159/1915-05-07/p013","passage_number":13,"text":"Wir müssen uns klar darüber sein, daß wir - trotzdem wir als Mensch der gegenwärtigen Inkarnation, auch wenn wir Geisteswissenschafter sind, unser Volkstum so lieben können, wie nur irgend jemand sein Volkstum zu lieben vermag — mit diesem Fühlen dasjenige in Einklang bringen, was uns mit der ganzen Menschheit zusammenführt. Und gerade Geisteswissenschaft ist ja die Erhebung zu diesem Zusammengeführtwerden mit der ganzen Menschheit, weil sie uns eröffnet, daß wir mit der ganzen Menschheit zusammenhängen in unserem Ich und Astralleib. Harmonie zu bewirken zwischen Gegensätzen, das ist dasjenige, was Geisteswissenschaft immer mehr und mehr von demjenigen fordert, der sich mit Ernst und Würde in sie hineinbegibt. Und von Unheil ist es, wenn man wahre Geisteswissenschaft verwechselt mit jenem unklaren mystischen Getriebe, das immer da die Bedürfnisse des äußeren, physischen Lebens verquicken möchte mit demjenigen, wozu wir uns erheben müssen, indem wir in die geistige Welt eintauchen. Denn unklare Mystik, die überall in das alltägliche Leben dasjenige hereinbringen möchte, was die Geisteswissenschaft erst im rechten Lichte zeigt, jene unklare Mystik wird zum Beispiel niemals die Liebe zum eigenen Volkstum in Einklang bringen können mit der Liebe zur ganzen Menschheit, wird zu einem verschwommenen mystischen Kosmopolitismus führen. Den kann man ebenso, wie ich das schon getan habe, vergleichen mit dem, was unklare 'Theosophen immerzu von der Gleichheit und von dem Gleichgelten aller Religionen der Erde sagen. Gewiß, im Abstrakten kann man sagen: Alle Religionen der Erde enthalten die Wahrheit. Aber das ist genau dasselbe, als ob man sagt: Auf dem Tisch steht Pfeffer, Salz und Paprika und allerlei anderes, und das alles sind Speisezutaten. Zucker, Pfeffer, Salz und Paprika — das ist alles gleich; also gebe ich einmal in den Kaffee Paprika und Zucker in die Suppe, weil ja alles Speisezusätze sind. Genau auf demselben Punkt der Logik stehen die, welche in unklarer Mystik nur von dem Einheitskern aller Religionen faseln, statt sich in die wirkliche Wesenheit jedes einzelnen, was in unserer Erdenentwickelung erscheint, einzulassen. Nicht darauf kommt es an, daß wir nur immer betonen: Alle Völker sind gewissermaßen nur Ausdrücke für das allgemein Menschliche, sondern darauf, daß wir gerade die spezifischen Aufgaben, die den einzelnen Völkern durch ihre Volksseelen gegeben sind, erkennen. Und dazu ist ein Anhaltspunkt gegeben in dem Vortragszyklus, der ja schon lange gedruckt ist, der eine Anzahl von Jahren vor dem Ausbruch des Krieges gehalten worden ist, der nicht unter dem Einfluß des Krieges entstanden ist, dem man daher nicht vorwerfen kann, er sei unter den Eindrücken des Krieges entstanden: «Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der nordisch-germanischen Mythologie.»","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":422,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/159/1915-05-07/p013"}],"english":["GA 159/1915-05-07/p026","GA 159/1915-05-07/p027","GA 159/1915-05-07/p028"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":632,"en_words":666,"ratio":1.05,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 159/1915-05-07/p012","GA 159/1915-05-07/p013"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":1.08,"band":"comparable","note":null,"word_count":8821,"original_word_count":8196,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"Singles","book_title":"The Mystery of Death","publisher":null,"publisher_inferred":false,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA159/English/Singles/19150507p02.html","evidence":null,"reason":"no_translator_named","note":"Neither the lecture's own page nor rsarchive's lecture list names a translator for it. 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