{"corpus":"steiner","locus":"GA 159/1915-05-07/p028","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"This, may be compared, as I have, done, with that equality wh.is always advanced by vague theosophists, the equality of all religions on earth. In an abstract way, it is possible to say that the truth is of course, contained in every religion. But this is the same as saying: On the table there are pepper, salt, cayenne and many other spices; they are all the same, for they are condiments. So, I may put cayenne into my coffee or sugar into my soup, this does not matter, for all condiments are the same Exactly the same, logic is applied by people who vaguely talk in a mystical way of the equal essence in all religions, instead of penetrating into the true essence of everything that appears in the evolution of the earth. The essential thing is to avoid emphasizing again and, again that all nations are, as it were, expressions of the universally human; it is instead essential to recognise the. specific task of each nation, as given, by the folk-soul. Fundamental points for this may be found in the lectures published long ago, which, were given several years before the war, so that they were not influenced by the present events and consequently it cannot be said that they are the result of war influences! I mean the lectures comprised in the cycle “ *THE MISSION OF THE SINGLE FOLK-SOULS IN CONNECTION WITH THE NORTHERN GERMANIC MYTHOLOGY*.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Effects of the Christ-Impulse Upon the Historical Course of Human Evolution","site_heading":null,"date":"1915-05-07","location":null,"word_count":239,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/159/1915-05-07/p028","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"count_diverges","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"Singles","book_title":"The Mystery of Death","publisher":null,"publisher_inferred":false,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA159/English/Singles/19150507p02.html","evidence":null,"reason":"no_translator_named","note":"Neither the lecture's own page nor rsarchive's lecture list names a translator for it. No translator is established for this lecture: nothing at the level of the lecture names one. Do not attribute this English to a translator, and do not borrow a credit from another lecture of the volume. Cite the German for anything load-bearing."},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/159/1915-05-07/p028"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/159/1915-05-07/p028","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"other_renderings":{"loci":[{"locus":"GA 159/1915-05-07_02","ga":"159","lecture":"1915-05-07_02","kind":"renderings","relation":"another translation or transcription of the same lecture"}],"note":"The same lecture is also served at the loci listed, each with how it relates to this one. They are ONE witness, not independent attestations: quote the rendering you fetched, and do not cite another as corroborating it. Wording differs between translations, so a quotation found in one need not occur in the other."},"german_anchor":{"de_prefix":"1915-05-07","de_passages":[{"locus":"GA 159/1915-05-07/p012","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/159/1915-05-07/p012"},{"locus":"GA 159/1915-05-07/p013","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/159/1915-05-07/p013"}],"bead_confidence":"high","pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 159/1915-05-07/p013"],"reader_part":true,"length_check":{"de_words":632,"en_words":666,"ratio":1.05,"partial":false},"correspondence":"established","note":"English passage numbering is edition-relative, so the same number need not name the same paragraph in the German. The German original passage(s) above are the edition-invariant anchor — fetch them (lang='de') to verify wording before quoting across editions."},"paired_german":{"status":"paired","german":[{"locus":"GA 159/1915-05-07/p012","passage_number":12,"text":"In dem Buche «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» wird davon gesprochen, daß in dem Augenblick, wo man sich hinauferhebt in die geistige Welt - und jeder Mensch ist ja in der geistigen Welt, es handelt sich hier nur um ein Erkennen dessen, was immer da ist —, dann jene bequeme Einheit des Menschenwesens aufhört, in der wir in der physischen Welt leben. Spaltungen geht das Menschenwesen ein; abgesehen von jenen Spaltungen, die dort erwähnt sind, und die man beobachten kann nach der Begegnung mit dem Hüter der Schwelle, treten manche andere Spaltungen ein, zum Beispiel diejenige, die von einer tiefen Bedeutung für unser ganzes Gemütsleben sein muß. Wir müssen anerkennen, daß, indem wir in einer bestimmten Inkarnation gegenüber dem Volkstum, in dem wir eben stehen, voll unsere Pflicht zu tun haben, ihm voll unsere Liebe darzubringen haben, dieses Volkstum im ganzen Entwickelungsprozeß der Erde darinsteht. Wir müssen uns klar sein, daß wir, indem wir auch geistige Wesenheiten sind im Ich und Astralleib, wirklich der ganzen Menschheit angehören und mit unseren Impulsen mit der ganzen Menschheit fühlen müssen. Und nicht ist es so, daß die Geisteswissenschaft zuläßt, daß wir in ihr in einer Einseitigkeit leben, sondern wir müssen diese beiden Seiten unseres Wesens in einen vollen Einklang bringen können.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":210,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/159/1915-05-07/p012"},{"locus":"GA 159/1915-05-07/p013","passage_number":13,"text":"Wir müssen uns klar darüber sein, daß wir - trotzdem wir als Mensch der gegenwärtigen Inkarnation, auch wenn wir Geisteswissenschafter sind, unser Volkstum so lieben können, wie nur irgend jemand sein Volkstum zu lieben vermag — mit diesem Fühlen dasjenige in Einklang bringen, was uns mit der ganzen Menschheit zusammenführt. Und gerade Geisteswissenschaft ist ja die Erhebung zu diesem Zusammengeführtwerden mit der ganzen Menschheit, weil sie uns eröffnet, daß wir mit der ganzen Menschheit zusammenhängen in unserem Ich und Astralleib. Harmonie zu bewirken zwischen Gegensätzen, das ist dasjenige, was Geisteswissenschaft immer mehr und mehr von demjenigen fordert, der sich mit Ernst und Würde in sie hineinbegibt. Und von Unheil ist es, wenn man wahre Geisteswissenschaft verwechselt mit jenem unklaren mystischen Getriebe, das immer da die Bedürfnisse des äußeren, physischen Lebens verquicken möchte mit demjenigen, wozu wir uns erheben müssen, indem wir in die geistige Welt eintauchen. Denn unklare Mystik, die überall in das alltägliche Leben dasjenige hereinbringen möchte, was die Geisteswissenschaft erst im rechten Lichte zeigt, jene unklare Mystik wird zum Beispiel niemals die Liebe zum eigenen Volkstum in Einklang bringen können mit der Liebe zur ganzen Menschheit, wird zu einem verschwommenen mystischen Kosmopolitismus führen. Den kann man ebenso, wie ich das schon getan habe, vergleichen mit dem, was unklare 'Theosophen immerzu von der Gleichheit und von dem Gleichgelten aller Religionen der Erde sagen. Gewiß, im Abstrakten kann man sagen: Alle Religionen der Erde enthalten die Wahrheit. Aber das ist genau dasselbe, als ob man sagt: Auf dem Tisch steht Pfeffer, Salz und Paprika und allerlei anderes, und das alles sind Speisezutaten. Zucker, Pfeffer, Salz und Paprika — das ist alles gleich; also gebe ich einmal in den Kaffee Paprika und Zucker in die Suppe, weil ja alles Speisezusätze sind. Genau auf demselben Punkt der Logik stehen die, welche in unklarer Mystik nur von dem Einheitskern aller Religionen faseln, statt sich in die wirkliche Wesenheit jedes einzelnen, was in unserer Erdenentwickelung erscheint, einzulassen. Nicht darauf kommt es an, daß wir nur immer betonen: Alle Völker sind gewissermaßen nur Ausdrücke für das allgemein Menschliche, sondern darauf, daß wir gerade die spezifischen Aufgaben, die den einzelnen Völkern durch ihre Volksseelen gegeben sind, erkennen. Und dazu ist ein Anhaltspunkt gegeben in dem Vortragszyklus, der ja schon lange gedruckt ist, der eine Anzahl von Jahren vor dem Ausbruch des Krieges gehalten worden ist, der nicht unter dem Einfluß des Krieges entstanden ist, dem man daher nicht vorwerfen kann, er sei unter den Eindrücken des Krieges entstanden: «Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der nordisch-germanischen Mythologie.»","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":422,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/159/1915-05-07/p013"}],"english":["GA 159/1915-05-07/p026","GA 159/1915-05-07/p027","GA 159/1915-05-07/p028"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":632,"en_words":666,"ratio":1.05,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 159/1915-05-07/p013"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":1.08,"band":"comparable","note":null,"word_count":8821,"original_word_count":8196,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"Singles","book_title":"The Mystery of Death","publisher":null,"publisher_inferred":false,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA159/English/Singles/19150507p02.html","evidence":null,"reason":"no_translator_named","note":"Neither the lecture's own page nor rsarchive's lecture list names a translator for it. No translator is established for this lecture: nothing at the level of the lecture names one. Do not attribute this English to a translator, and do not borrow a credit from another lecture of the volume. Cite the German for anything load-bearing.","warning":"No translator is recorded for this edition. An unattributed translation cannot be weighed as a witness: you cannot tell which hand made the choices in it. Cite the German for anything load-bearing."},"entity_parity":{"status":"ok","checked_against":["GA 159/1915-05-07/p012","GA 159/1915-05-07/p013"],"missing_from_translation":[],"present_only_in_translation":[],"bead_confidence":"high","note":"Every load-bearing name in the German counterpart appears in this English passage. That is a check on NAMES only: a translation can keep every name and still reverse who acts on whom, change a number, or soften a claim. Read the German for anything you intend to rest an argument on."},"note":"quote_safe certifies the bytes of this text. This block is about the translation as a WITNESS: who made it, and whether it carries the same names as the original. See witness_completeness for how much of the original this witness holds."}}