{"corpus":"steiner","locus":"GA 176/1917-07-31/p008","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"For African Spir this was something he simply experienced as a fact. He argued that what we experience as external reality does not agree, does not accord with the reality we experience as thinking. Consequently it cannot be real in the true sense; it is semblance, illusion. Thus, along a path, different to that followed by the ancient Oriental, different also from that followed by certain mystics, African Spir comes to the realization that everything we experience in space and time is fundamentally semblance. In order to confirm this from another aspect he said something like the following: “Man, in fact all living creatures, is subject to pain. However, pain does not reveal its true nature for it contains within itself a power for its overcoming; it wills to be overcome. Pain does not want to exist, therefore it is not true reality. Pain as such must be an aspect of the transitory world of illusion and the reality is the force within it which strives for painlessness. This again shows us that the external world is an illusion, nowhere is it completely free of pain so it cannot be true reality. The real world, the soul-world, is plunged into semblance and pain.”","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"1. Forgotten Aspects of Cultural Life","site_heading":null,"date":"1917-07-31","location":null,"word_count":203,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/176/1917-07-31/p008","alignment_confidence":"high","alignment_reason":"beads:length+anchor_constrained","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Rita Stebbing","identified_edition":"AP1985","book_title":"The Karma of Materialism","publisher":"Anthroposophic Press","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA176/English/AP1985/19170731p01.html","evidence":"lecture_list_row","publisher_note":"The publisher is inferred from the edition code in this lecture's source URL, not stated by the source page. 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Es gibt nichts Gewisseres als dieses, daß, indem der Mensch denkt, er sich als Geistwesen betätigt, obwohl von dieser Gewißheit gewiß wenig Menschen eine hinreichende Ahnung haben. Darauf kam African Spir. Und er sagte sich: Wenn ich Gedanken bilde, wenn ich namentlich die höchsten Gedanken bilde, deren meine Seele fähig ist, dann fühle ich mich wie in einer festen, keinem Raum und keiner Zeit unterworfenen Welt. Ich fühle mich wie in einer ewigen Welt. — Das brachte sich African Spir zum Bewußtsein. Von diesem Punkte ausgehend sagte er: Schauen wir aber jetzt die Wirklichkeit an, die wir erleben, wenn wir die Natur auf uns wirken lassen und über die Natur nachdenken, oder schauen wir die Wirklichkeit an, in der sich die Menschen bewegen im Laufe der Geschichte oder innerhalb des sozialen Lebens, diese Welt stimmt nirgends überein mit unseren Gedanken. — So sagte sich Spir: Die Gedanken führen mich dahin zu erkennen, daß sie selbst als Gedanken in der Ewigkeit leben. 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Daher erscheint es African Spir so, daß der Mensch nur dadurch zu einer innerlichen Befriedigung kommen kann, wenn er durch sein eigenes Entschließen, durch seine innere Tatkraft sich bewußt wird, daß er in sich eine ewige Welt trägt, die sich ihm im Denken ankündigt; sich ihm ankündigt in dem stetigen Streben nach der Überwindung des Schmerzes, ankündigt in dem Streben nach der Seligkeit. Nicht weil ihm, indem er sie anschaut, die äußere Welt als Scheinwelt erscheint, sagt Spir, sie sei eine Scheinwelt, sondern weil er die wahre Welt in seinem Denken unmittelbar zu ergreifen vermeint, und die äußere Welt mit diesem Denken nicht übereinstimmt, sagt er, sie sei Schein.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":630,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/176/1917-07-31/p006"}],"english":["GA 176/1917-07-31/p006","GA 176/1917-07-31/p007","GA 176/1917-07-31/p008"],"method":"length+anchor_constrained","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":630,"en_words":501,"ratio":0.8,"partial":false},"pairing_state":"proposed","verified":false},"witness_completeness":{"ratio":0.92,"band":"comparable","note":null,"word_count":6890,"original_word_count":7508,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"recorded","translator":"Rita Stebbing","identified_edition":"AP1985","book_title":"The Karma of Materialism","publisher":"Anthroposophic Press","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA176/English/AP1985/19170731p01.html","evidence":"lecture_list_row","publisher_note":"The publisher is inferred from the edition code in this lecture's source URL, not stated by the source page. 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