{"corpus":"steiner","locus":"GA 176/1917-08-14/p012","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"He is instead, since the Mystery of Golgotha, to attain a connection with the spiritual world through the development of a higher consciousness. If we were able to cognize; i.e. attain knowledge through our breath, then with every inhalation we would be conscious, not of inhaling air, but of taking in the force of Jahve; and with every exhalation we would know we exhaled Jahve. In a similar way man is now to become conscious that the beings of the Hierarchy of the Angeloi approach him and retreat from him rhythmically; that the spiritual world flows towards him and again ebbs away as it were. But man will attain this higher consciousness only if the impulse of the Mystery of Golgotha influences him more and more.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"3. Rhythm in Breathing and Cognition","site_heading":null,"date":"1917-08-14","location":null,"word_count":126,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/176/1917-08-14/p012","alignment_confidence":"high","alignment_reason":"beads:length","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Rita Stebbing","identified_edition":"AP1985","book_title":"The Karma of Materialism","publisher":"Anthroposophic Press","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA176/English/AP1985/19170814p01.html","evidence":"lecture_page_line","publisher_note":"The publisher is inferred from the edition code in this lecture's source URL, not stated by the source page. The translator IS verified for this lecture: its own source names the translator (evidence: the lecture's page, rsarchive's lecture list, or the cover of the book it was published in), and that page's text was matched against this unit (see match_score and source_url). Cite the translator with confidence; attribute the publisher only as probable."},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/176/1917-08-14/p012"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/176/1917-08-14/p012","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. 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Wenn wir uns in den Geist — aber eben in den Geist — einer Schrift vertiefen, wie es zum Beispiel das Buch Hiob ist, und da gewahr werden, wie das Walten der Jehova-Kraft in den menschlichen Entwickelungen dargestellt werden soll — etwas was ja gerade im Buch Hiob ganz besonders stark zutage tritt —, so bekommen wir eine Vorstellung davon, wie diese Jehova-Kraft wirkte, die, wie gesagt, durch den Atmungsprozeß dem Menschen das Leben gegeben hat. Sie wirkte im Vererbungsprozef, wirkte darin so, wie es geschildert wird, bis ins dritte und vierte Glied hinunter. Wollen wir ein Analogon haben für die Zeit nach dem Mysterium von Golgatha, so müssen wir die Christus-Kraft nehmen. So, wie die Jehova-Kraft ihre Beziehung hat zu dem menschlichen Atmungsprozeß, so hat die Christus-Kraft, überhaupt das ganze Mysterium von Golgatha, eine Beziehung zu dem, was ich eben geschildert habe, als zu einem überbewußten Vorgang.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":257,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/176/1917-08-14/p012"},{"locus":"GA 176/1917-08-14/p013","passage_number":13,"text":"Wollen wir gewissermaßen eine Definition über die Sache haben, die wir da mit Bezug auf das Atmen besprochen haben, so könnten wir sagen: Der Atmungsprozeß ist für den Erdenmenschen entkleidet worden der Bewußtheit; die Bewußtheit ist für den Erdenmenschen durch den luziferischen Einfluß ausgelöscht worden. Dafür soll ihm die Möglichkeit eines Hineinlebens in das Überbewußte gegeben werden, in jenes Überbewußte, das ich eben andeutete: des Zusammenseins durch Sinnlichkeit oder Intellekt mit den Wesenheiten der Angeloi. Gewissermaßen als Ausgleich für das, was dem Menschen genommen worden ist: der Erkenntnisprozeß des Atmens, soll ihm gegeben werden der Erkenntnisprozeß des Überbewußten durch den Impuls des Mysteriums von Golgatha. Kraftvolle religiöse Naturen des Orients haben in ihren Gegenden vor dem Mysterium von Golgatha in das Atmen das Bewußtsein hereinbekommen wollen. Dies kann heute nicht nachgemacht werden, denn es würde zum Unheil führen. Aber alles, was wir in orientalischen Schriften der älteren Zeiten finden, um Atemübungen zu machen, läuft darauf hinaus, daß der Atmungsprozeß vom Bewußtsein durchstrahlt werde. Aber für gewisse höchste Dinge ist ja das Bewußtsein des Erdenmenschen doch zur Ohnmacht verurteilt, und wenn heute gewisse Gebräuche alter Zeiten nachgemacht werden, so tun dies die Menschen, weil sie nicht damit rechnen, daß durch Luzifer dem Menschen die völlige Durchleuchtung des Atmungsprozesses mit der Erkenntnis genommen ist. Dafür soll er aber seit dem Mysterium von Golgatha immer mehr und mehr den überbewußten Prozeß des Zusammenhanges mit der geistigen Welt bekommen. Würden wir atmend erkennen, würden wir im Atmen den Erkenntnisprozeß haben, so würde uns bei jedem Einatmen immer bewußt sein, nicht daß wir Luft einatmen, sondern daß wir die Jahve-Kraft in uns hereinnehmen; und bei jedem Ausatmen würden wir wissen, daß wir Jahve ausatmen. In ähnlicher Weise soll dem Menschen bewußt werden, daß die Wesenheiten der Hierarchie der Angeloi gewissermaßen rhythmisch zu ihm auf- und absteigen, daß gewissermaßen die geistige Welt auf und ab flutet. Das kann nur sein, wenn der Impuls des Mysteriums von Golgatha sich immer mehr und mehr unter den Menschen auswirken kann.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":331,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/176/1917-08-14/p013"}],"english":["GA 176/1917-08-14/p010","GA 176/1917-08-14/p011","GA 176/1917-08-14/p012"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":588,"en_words":532,"ratio":0.9,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 176/1917-08-14/p013"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":0.94,"band":"comparable","note":null,"word_count":5540,"original_word_count":5878,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"recorded","translator":"Rita Stebbing","identified_edition":"AP1985","book_title":"The Karma of Materialism","publisher":"Anthroposophic Press","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA176/English/AP1985/19170814p01.html","evidence":"lecture_page_line","publisher_note":"The publisher is inferred from the edition code in this lecture's source URL, not stated by the source page. 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