{"corpus":"steiner","locus":"GA 18/p02c08/p021","lang":"en","edition":"AP1973","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"One will have to recognize that the path into the “inner region of the soul” must be entirely different from the one that is taken by many philosophies of modern times. As long as soul experiences are taken the way they present themselves to ordinary consciousness, one will not reach down into the depths of the soul. One will be left merely with what these depths release. Such is the case with Eucken's world conception. It is necessary to penetrate below the surface of the soul. This is, however, not possible by means of the ordinary experiences. The strength of these rests precisely in the fact that they remain in the realm of the ordinary consciousness. The means to penetrate deeper into the soul can be found if one directs one's attention to something that is, to be sure, also at work in the ordinary consciousness, but does not enter it while it is active.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"VIII. A Brief Outline of an Approach to Anthroposophy","site_heading":null,"date":null,"location":null,"word_count":155,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/18/p02c08/p021","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"count_diverges","two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["AP1973"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/18/l18/p021","locus":"GA 18/l18/p021","anchor_mapped":true,"anchor_method":"curated","anchor_confidence":"high"},{"lang":"en","edition":"AP1973","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/18/p02c08/p021","paragraph_aligned":true}],"german_anchor":{"de_prefix":"l18","de_passages":[{"locus":"GA 18/l18/p011","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/18/l18/p011"},{"locus":"GA 18/l18/p012","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/18/l18/p012"},{"locus":"GA 18/l18/p013","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/18/l18/p013"}],"bead_confidence":"high","pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 18/l18/p011","GA 18/l18/p012","GA 18/l18/p013"],"reader_part":true,"length_check":{"de_words":510,"en_words":560,"ratio":1.1,"partial":false},"correspondence":"established","note":"English passage numbering is edition-relative, so the same number need not name the same paragraph in the German. The German original passage(s) above are the edition-invariant anchor — fetch them (lang='de') to verify wording before quoting across editions."},"paired_german":{"status":"paired","german":[{"locus":"GA 18/l18/p011","passage_number":11,"text":"Man wird sich gestehen müssen, daß der Weg «ins Innere der Seele» ein ganz anderer sein muß als derjenige, den manche Weltanschauungen der neueren Zeit wählen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":26,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/18/l18/p011"},{"locus":"GA 18/l18/p012","passage_number":12,"text":"Solange man die Seelenerlebnisse nimmt, wie sie sich dem gewöhnlichen Bewußtsein darbieten, solange kommt man nicht in die Tiefen der Seele. Man bleibt bei dem stehen, was diese Tiefen hervortreiben. Euckens Weltanschauung ist in dieser Lage. - Man muß unter die Oberfläche der Seele hinunterstreben. Das kann man aber nicht mit den gewöhnlichen Mitteln des Seelenerlebens. Diese haben ihre Stärke gerade darin, daß sie die Seele in diesem gewöhnlichen Bewußtsein erhalten.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":71,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/18/l18/p012"},{"locus":"GA 18/l18/p013","passage_number":13,"text":"Mittel, tiefer in die Seele einzudringen, bieten sich dar, wenn man den Blick auf dasjenige richtet, was im gewöhnlichen Bewußtsein zwar mitarbeitet, aber in seiner Arbeit gar nicht in dieses Bewußtsein eintritt. Wenn der Mensch denkt, so ist sein Bewußtsein auf die Gedanken gerichtet. Er will durch die Gedanken etwas vorstellen; er will im gewöhnlichen Sinne richtig denken. Man kann aber auch auf anderes seine Aufmerksamkeit richten. Man kann die Tätigkeit des Denkens als solche in das Geistesauge fassen. Man kann zum Beispiel einen Gedanken in den Mittelpunkt des Bewußtseins rücken, der sich auf nichts Äußeres bezieht, der wie ein Sinnbild gedacht ist, bei dem man ganz unberücksichtigt läßt, daß er etwas Äußeres abbildet. Man kann nun in dem Festhalten eines solchen Gedankens verharren. Man kann sich ganz einleben nur in das innere Tun der Seele, während man so verharrt. Es kommt hierbei nicht darauf an, in Gedanken zu leben, sondern darauf, die Denktätigkeit zu erleben. Auf diese Weise reißt sich die Seele los von dem, was sie in ihrem gewöhnlichen Denken vollführt. Sie wird dann, wenn sie solche innere Übung genügend lange fortsetzt, nach einiger Zeit erkennen, wie sie in Erlebnisse hineingeraten ist, welche sie abtrennen von demjenigen Denken und Vorstellen, das an die leiblichen Organe gebunden ist. Ein gleiches kann man vollziehen mit dem Fühlen und Wollen der Seele, ja, auch mit dem Empfinden, dem Wahrnehmen der Außendinge. Man wird auf diesem Wege nur etwas erreichen, wenn man nicht zurückschreckt davor, sich zu gestehen, daß die Selbsterkenntnis der Seele nicht einfach angetreten werden kann, indem man nach dem Innern schaut, das stets vorhanden ist, sondern vielmehr nach demjenigen, das durch innere Seelenarbeit erst aufgedeckt werden muß. Durch eine Seelenarbeit, die durch Übung zu einem solchen Verharren in der inneren Tätigkeit des Denkens, Fühlens und Wollens gelangt, daß diese Erlebnisse gewissermaßen sich geistig in sich «verdichten». Sie offenbaren dann in dieser «Verdichtung» ihr inneres Wesen, das im gewöhnlichen Bewußtsein nicht wahrgenommen werden kann. Man entdeckt durch solche Seelenarbeit, daß für das Zustandekommen des gewöhnlichen Bewußtseins die Seelenkräfte sich so «verdünnen» müssen und daß sie in dieser Verdünnung unwahrnehmbar werden. Die hier gemeinte Seelenarbeit besteht in der *unbegrenzten Steigerung* von Seelenfähigkeiten, welche auch das gewöhnliche Bewußtsein kennt, die dieses aber in solcher Steigerung nicht anwendet. Es sind die Fähigkeiten der *Aufmerksamkeit* und der *liebevollen Hingabe an das von der Seele Erlebte.* Es müssen, um das Angedeutete zu erreichen, diese Fähigkeiten in einem solchen Grade gesteigert werden, daß sie wie völlig neue Seelenkräfte wirken.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":413,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/18/l18/p013"}],"english":["GA 18/p02c08/p021","GA 18/p02c08/p022","GA 18/p02c08/p023"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":510,"en_words":560,"ratio":1.1,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 18/l18/p011","GA 18/l18/p012","GA 18/l18/p013"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":null,"band":"no_original","note":null,"word_count":8886,"original_word_count":null,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"status":"unknown","warning":"No translator is recorded for this edition. An unattributed translation cannot be weighed as a witness: you cannot tell which hand made the choices in it. Cite the German for anything load-bearing."},"entity_parity":{"status":"ok","checked_against":["GA 18/l18/p011","GA 18/l18/p012","GA 18/l18/p013"],"missing_from_translation":[],"present_only_in_translation":[],"bead_confidence":"high","note":"Every load-bearing name in the German counterpart appears in this English passage. That is a check on NAMES only: a translation can keep every name and still reverse who acts on whom, change a number, or soften a claim. Read the German for anything you intend to rest an argument on."},"note":"quote_safe certifies the bytes of this text. This block is about the translation as a WITNESS: who made it, and whether it carries the same names as the original. See witness_completeness for how much of the original this witness holds."}}